Mehrfach ungesättigte Fettsäuren heißen Omega-n-Fettsäuren. Hierbei handelt es sich um essentielle, das heißt lebensnotwendige Fettsäuren: Sie werden vom Körper nicht synthetisiert und müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Man klassifiziert Omega-n-Fettsäuren entsprechend der Lokalisation der ersten Doppelbindung. n bezeichnet die Position der ersten Doppelbindung, gerechnet vom „Omega-Ende“ her, dem Methylende des Fettmoleküls. Drei Arten existieren: Omega-3-Fettsäuren, Omega-6-Fettsäuren und Omega-9-Fettsäuren. Alle drei haben wichtige physiologische Funktionen.
Omega-Fettsäuren dienen dem Körper als zelluläre Energiespeicher und fungieren als Bausteine der Zellmembranen. Vor allem Omega-3-Fettsäuren sind für das Wohlbefinden relevant. Sie finden sich in vielen pflanzlichen Ölen sowie zahlreichen Fettfischen (Lachs, Sardelle, Sardine, Makrele, Hering, Thunfisch). Leider sind diese durch toxische Umwelteinflüsse oft so kontaminiert, dass vom Verzehr abzuraten ist. Hochwertige, gereinigte Fischöle, zum Beispiel in Form von Fischöl-Kapseln, stellen eine vernünftige Alternative dar.