Medizin aktuell #3: Borreliose erkennen und natürlich behandeln
Wie Sie bei Borreliose mit Arzneipflanzen Ihre Selbstheilungskräfte stimulieren
36 S.
Pflanzenkraft statt Nebenwirkungen: Borreliose sollte begleitend zur klassischen Antibiotikatherapie mit Heilpflanzen behandelt werden. Die Kombination aus Kardenwurzel, Katzenkralle, Staudenknöterich und Beifuß ist perfekt. Sie kombiniert eine antimikrobielle, biofilmauflösende, entzündungshemmende und immunstärkende Wirkung.
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Medizin aktuell #3: Borreliose erkennen und natürlich behandeln
Wie Sie bei Borreliose mit Arzneipflanzen Ihre Selbstheilungskräfte stimulieren
36 S.
Borreliose Pflanzenkraft Paket
Vier Heilpflanzen, ein Ziel: Borreliose systemisch und wirksam begegnen
4 x 100 ml
Wolf-Dieter Storl: "Borreliose natürlich heilen" (geb. Ausgabe)
Pflichtlektüre für alle Borreliose-Patienten: Informativ, unterhaltsam, innovativ
ca. 280 Seiten
Borreliose-Aktion Paket (Karde, Katzenkralle, Storl)
Informieren und aktiv werden: Steigen Sie in die ganzheitliche Borreliose-Nachsorge ein
2 x 100 ml / 264 Seiten
Kardenwurzel Bio Tinktur 100 ml
Kardenwurzel Tinktur aktiviert den „inneren Arzt“ bei Infektionen
100 ml
Katzenkralle (Cat's Claw) Konzentrat
Traditionelle Heilpflanze zur Stärkung des Immunsystems. Ideal bei Borreliose!
100 ml
Japanischer Staudenknöterich Tinktur (Polygonum cuspidatum) 100 ml
Vollspektrum-Extrakt: Besonders reich an natürlichem Resveratrol
100 ml
LUMACELL Akut Bio Pflanzenkraft Konzentrat
Artemisinin-Tinktur aus Einjährigem Beifuß: Bei Malaria, Borreliose und anderen Infektionen
100 ml
Borreliose Paket Basis (Wilde Karde + Katzenkralle)
Wilde Karde und Katzenkralle kombiniert: Wenn Antibiotika bei Borreliose keine Lösung versprechen
2 x 100 ml
Neembaum Pflanzenkraft Konzentrat (Neem Tinktur)
Ganzheitliches Konzentrat aus Blättern (kbA), Samen und Rinden: Erste Hilfe bei Infektionen, Bakterien, Viren und Pilzen
100 ml
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Ein reines Naturprodukt: Ganzheitlich extrahierter Kräuterauszug aus Deutschland
100 ml
NAC 600 N-Acetyl-L-Cystein
100 % veganes, hoch bioverfügbares N-Acetyl-L-Cystein aus Fermentation. 600 mg NAC pro Kapsel
180 vegane Kapseln
Vitamin D3 1000 IE (30 ml)
Ideal bei Vitamin-D3-Mangel: Füllt rasch geleerte Körperspeicher auf – 1 Tropfen am Tag genügt!
900 Tropfen
Natürliches Vitamin C plus Acerola und Bioflavonoide
Vitamin C Kombination mit Acerola und Antioxidantien Quercetin und Rutin
240 vegane Kapseln (HPMC)
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Spezieller organischer Selenkomplex: Pflanzliche Selenverbindungen aus Senfsaat zusammen mit Aminosäure-gebundenem Selenmethionin
90 vegane Kapseln (HPMC)
Zink-Bisglycinat 30 mg Guaven-Extrakt GuaZinc®
Besonders bioverfügbare und wirksame Zinkformel mit den Co-Faktoren GuaZinc®, Glycin und Acerola Vitamin C
90 vegane Kapseln (HPMC)
Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragbare Infektionskrankheit in Europa. Sie kann in verschiedenen Stadien verlaufen und unterschiedliche Organsysteme betreffen. Frühzeitiges Erkennen und rasches Handeln sind für den Therapieerfolg entscheidend. Die Behandlung sollte am besten nicht nur klassisch mit Antibiotika erfolgen, sondern ergänzend mit Heilpflanzen wie Wilder Karde, Katzenkralle, Einjährigem Beifuß und Japanischem Staudenknöterich. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.
Die Lyme-Borreliose wird durch Borrelien ausgelöst – spiralförmige Bakterien aus der Gruppe der Spirochäten. Sie gelangen beim Blutsaugen einer infizierten Zecke in den Körper. Nicht jede Zecke trägt die Erreger in sich, aber je nach Region sind bis zu 35 % betroffen. Ein Zeckenstich führt nicht in allen Fällen zu einer Infektion. Das Risiko steigt mit der Dauer des Saugvorgangs – in der Regel dauert es 8 bis 24 Stunden, bis eine Übertragung erfolgt.
Zecken werden bei Temperaturen ab 7° C aktiv, vor allem in waldnahen, feuchten Gebieten. Der Zeitraum von März bis Oktober gilt als klassische Zeckensaison. Je nach Witterung und Region besteht jedoch auch im Herbst und Winter eine Infektionsgefahr. Selbst Frost kann den Parasiten nichts anhaben – sie werden lediglich inaktiv. Erst ab Temperaturen von minus 20° C sterben Zecken zuverlässig ab. Das Infektionsrisiko ist in Süd- und Ostdeutschland sowie in Österreich und der Schweiz am größten. Aufgrund des Klimawandels nimmt die Infektionsgefährdung jedoch in ganz Mitteleuropa zu.
Menschen, die sich häufig im Grünen aufhalten, etwa beim Wandern, Gärtnern oder Gassigehen, sollten besonders achtgeben. Die Zecken sitzen in Gräsern, Büschen und Laubstreu und lassen sich von vorbeikommenden Wirten abstreifen. Dann krabbeln sie so lange auf dem Körper herum, bis sie eine Einstichstelle gefunden haben. Weil sie beim Stich ein betäubendes Sekret abgeben, bleibt der Biss oft unbemerkt. Trotz leichter Entzündung der Haut.
Vom Zeckenstich zur Infektion:
Beruhigend: Die meisten Zecken tragen keine Borrelien in sich. Daher führt ein Stich nicht automatisch zu einer Infektion. Das Risiko an Borreliose zu erkranken ist gering.
Borreliose ist eine multisystemische Erkrankung. Die Beschwerden betreffen Haut, Gelenke, Nervensystem, Augen oder Herz und treten oft schubweise und in wechselnder Intensität auf. Typischerweise wird der Verlauf in drei Phasen eingeteilt – mit fließenden Übergängen.
Das charakteristische und einzig verlässliche Symptom für Borreliose ist die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans): Eine ringförmige Hautrötung, die sich rund um die Einstichstelle ausbreitet, gegebenenfalls mit leichter Schwellung. Sie tritt jedoch nur in etwa drei Viertel der Fälle auf. Weitere Anzeichen sind grippeähnliche Symptome wie Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie geschwollene Lymphknoten.
Unbehandelt können sich Borrelien über die Blutbahnen im ganzen Körper ausbreiten. Verschiedene Manifestationen sind möglich. Ist das Nervensystem betroffen, kommt es zur Neuroborreliose. Sie geht mit brennenden Nervenschmerzen und Taubheitsgefühlen einher, mitunter auch Lähmungserscheinungen. Oft betrifft die Lähmung die Gesichtsnerven. Auch Herzrhythmusstörungen oder Hautveränderungen sind möglich. Ferner Konzentrations- und Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, andauernde Müdigkeit und Energiemangel.
In schweren Fällen entwickeln sich chronische Beschwerden wie die Lyme-Arthritis. Sie macht sich durch wiederkehrende Gelenkentzündungen bemerkbar, meist in den Knien. Wird die Haut an Armen und Beinen dünner und erhält eine bläuliche Verfärbung, liegt die Acrodermatitis chronica atrophicans vor. Auch neurologische Ausfälle, Seh- oder Hörstörungen sowie Wesensveränderungen sind mögliche Folgen.
Tückisch: Mit Ausnahme der Wanderröte sind die Beschwerden unspezifisch. Die Symptome können auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten und leicht verwechselt werden. Von grippalen Infekten über Rheuma bis hin zu Depressionen. Zudem kann man sich immer wieder infizieren, da keine Immunität besteht. Überwiegend haben Zeckenstiche einen milden Infektionsverlauf mit unauffälligen, rasch wieder verschwindenden Symptomen; vielfach bleiben sie sogar unbemerkt. Dennoch gilt es nach einem Zeckenbiss schnell zu handeln.
Die Wanderröte ist das einzige, klinisch eindeutige Symptom für Borreliose. Bleibt diese teils blasse Rötung unentdeckt oder fehlt ganz, gleicht der Weg zu einer klaren Diagnose einer Detektivarbeit. Wie beschrieben sind mögliche Borreliose-Symptome und -Beschwerden uneindeutig. Damit werden serologische Befunde, also Blutuntersuchungen, zum Zünglein an der Waage. Doch auch diese haben ihre Tücken.
Standard ist ein spezifischer IgG/IgM-Test auf Borrelien-Antikörper. Mit diesem wird ermittelt, ob der Körper bereits auf eine Infektion reagiert oder bereits in der Vergangenheit Antikörper auf eine Borrelien-Infektion gebildet hat. Problematisch ist hierbei, dass sich IgG-Antikörper frühestens vier bis sechs Wochen nach einem Zeckenstich bilden. Sie sind ein Zeichen für eine akute Infektion. IgM-Antikörper finden sich nach einer behandelten oder unbemerkt überstandenen Borreliose noch Jahre nach dem Zeckenstich im Blut. Zu einer Verlaufskontrolle von Borreliose sind sie somit nicht geeignet.
Ohne akute Symptome reicht dies vielen Medizinern jedoch nicht, um eine Behandlung zu beginnen. Weitere Klarheit bringt dann meist erst ein Immuno- oder Westernblot-Test auf spezifische Borrelien-Proteine. Bis dann ein eindeutiges Ergebnis vorliegt, gehen oft Wochen oder Monate ins Land. Wertvolle Zeit, denn bei Borreliose gilt es schnell zu handeln.
Eine Borreliosediagnose basiert also auf dem Gesamtbild aus Symptomen, möglichem Zeckenkontakt und Ausschluss anderer Ursachen. Bei konkretem Verdacht erfolgt in der Regel die Gabe von Antibiotika.
Für Ärztinnen und Ärzte gilt Borreliose mit Antibiotika gut behandelbar, insbesondere bei sichtbarer Wanderröte und einer frühzeitigen Behandlung. Die schulmedizinische Therapie erfolgt typischerweise mit Doxycyclin, Amoxicillin oder Ceftriaxon. Je nach Schweregrad und Erkrankungsdauer erstreckt sich die Therapie über zwei bis vier Wochen. Doch sind Antibiotika kein Allheilmittel. Gerade bei Borreliose-Infektionen werden die Grenzen deutlich.
Borrelien haben die Eigenschaft Biofilme zu bilden und sich in diesen zu „verschanzen".
Schon kurz nach der Ansteckung ziehen sich die Bakterien in tieferliegendes Gewebe zurück und bilden Biofilme. Diese dünnen, matrixartigen Schleimschichten schützen die Bakterien sowohl vor der körpereigenen Immunabwehr als auch vor Antibiotika. Wie ausgefeilt diese Strategien zur Biofilm-Bildung sind, lesen Sie hier.
Wenn Keime trotz medikamentöser Behandlung überleben, spricht die Medizin von Persistenz – die Erreger verbleiben in einer Art "Ruhemodus" im Körper, Symptome kehren zurück oder chronifizieren sich schleichend. Genau das beobachten zahlreiche Patienten: Biofilmassoziierte Infektionen gehören zu den hartnäckigsten und schwerwiegendsten Erkrankungen überhaupt.
Antibiotikabehandlungen haben Nebenwirkungen. Gerade die gegen Borrelien wirksamen Breitbandantibiotika greifen alle Bakterien an. Also auch die nützlichen Mikroorganismen im Darm, die für unser Immunsystem so wichtig sind. Gerade ein vitales Mikrobiom und starke Abwehrkräfte sind bei Infektionskrankheiten elementar.
Obwohl wir spezielle Antikörper gegen Borreliose bilden, entsteht keine Immunität. Jeder neue Zeckenbiss kann eine erneute Infektion auslösen, die behandelt werden muss. Wiederholte Antibiotika schaden dem Körper und Immunsystem. Daher sind Alternativen zur klassischen Therapie und der Wiederaufbau eines gesunden Mikrobioms von entscheidender Bedeutung.
Biofilme gehören zu den größten Herausforderungen bei der Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten insbesondere der Lyme-Borreliose. In der schleimigen Matrix entziehen sich Borrelien der Immunabwehr und Pharmaprodukten. Keime sind hier bis zu 1000-fach resistenter gegenüber Antibiotika als im freien Zustand. Bei der Destabilisierung und Bekämpfung von Erregern bietet die Pflanzenheilkunde wirksame Perspektiven.
Als besonders wirkungsvoll gelten die Wilde Karde, Katzenkralle, der Japanische Staudenknöterich und Einjähriger Beifuß. Diese vier „Anti-Borreliose-Pflanzen“ entfalten nicht nur einzeln, sondern vor allem im Zusammenspiel starke Synergieeffekte. Sie unterstützen die Regeneration des Körpers auf mehreren Ebenen – eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige Therapieerfolge.
Die Kardenwurzel gilt in der Naturheilkunde als Nr. 1 bei chronischen Infektionen. Ihr wird nachgesagt, dass sie tiefsitzende Erreger mobilisiert und somit für Immunzellen oder Antibiotika besser erreichbar macht. Zudem fördert sie die Lymphzirkulation und unterstützt die Ausleitung von Endotoxinen. Kombiniert mit weiteren Kräutern entfaltet sie ihre immunstimulierende und entzündungshemmende Wirkung perfekt. Genau das Richtige bei persistierenden Mikroorganismen. Nach der Veröffentlichung von Wolf-Dieter Storls Buch Borreliose natürlich heilen erlangte die Karde in ganz Deutschland eine bemerkenswerte Wiederbelebung und ist heute fester Bestandteil jeder naturheilkundlichen Strategie gegen Borrelien.
Zahlreiche Studien bestätigen die immunmodulierenden und antimikrobiellen Eigenschaften der Katzenkralle (Cat’s Claw). Das Pflanzenantibiotikum enthält Oxindolalkaloide, die das Immunsystem aktivieren, sowie antioxidative Substanzen, die entzündungsfördernde Prozesse dämpfen. Besonders bei chronischen Verläufen, die mit Erschöpfung und Schleimhautproblemen einhergehen, ist das südamerikanische Labkraut ein wertvoller Begleiter. In Kombination mit Kardenwurzel und Staudenknöterich verstärkt sie deren Wirkung deutlich.
Der Staudenknöterich ist reich an Resveratrol, einem antioxidativen Polyphenol, das nicht nur Herz und Gefäße schützt, sondern auch Biofilmen entgegenwirkt. Forschungen zeigen, dass Resveratrol in der Lage ist, bakterielle Schutzmechanismen zu durchbrechen und entzündliche Prozesse systemisch zu lindern. Die Pflanze wirkt zudem neuroprotektiv und unterstützt somit das zentrale Nervensystem. Ein wichtiger Faktor bei Neuroborreliose.
Artemisia ist für seine antimikrobielle Wirkung weltweit bekannt. Sein Inhaltsstoff Artemisinin hat sich in der Malariatherapie bewährt. Doch auch bei Borreliose kommt die Pflanze zur Geltung. Studien unterstreichen, dass der Beifuß entzündungshemmend, zellschützend und biofilmauflösend wirkt. In Kombination mit anderen Kräutern verstärkt er die Gesamtwirkung der Therapie und unterstützt die Regeneration auf zellulärer Ebene. Beifuß-Auszüge sind hier als LUMACELL Akut Bio Konzentrat erhältlich.
Zusammenfassend eignen sich die Wilde Karde, Katzenkralle, der Japanische Staudenknöterich und Einjährige Beifuß perfekt, Biofilme zu destabilisieren, Erreger anzugreifen, die Immunantwort zu fördern und Entzündungen einzudämmen. Das Heilpflanzen-Quartett ist somit bei Borreliose optimal. Zur Anregung der Selbstheilungskräfte sollten jedoch noch weitere Faktoren beachtet werden.
Bei Borreliose spielt die Stärkung des Mikrobioms eine zentrale Rolle, denn Antibiotika zerstören die symbiotische Mikrobengemeinschaft im Darm. Daher empfehlen viele Therapeuten den Einsatz von Probiotika zur Regeneration der Darmschleimhaut. Vor allem Bifidobakterien haben sich bewährt. Ein gesundes Mikrobiom bildet die beste Basis für ein stabiles Immunsystem.
Auch Vitalstoffe wie Vitamin C, Selen, Zink, Vitamin D3 und B-Vitamine sind für die Abwehrkräfte wichtig. Eine basenreiche Ernährung, viel Schlaf und Bewegung an der frischen Luft unterstützen die Immunaktivität zusätzlich.
N-Acetylcystein (NAC) ist ein weiterer Baustein. Bekannt als Schleimlöser und Antioxidans, wirkt NAC auch biofilmauflösend: Es destabilisiert die Proteinstruktur der Biofilm-Matrix, so dass Borrelien wieder angreifbar werden. Besonders in Kombination mit Pflanzenextrakten kann NAC eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung des Heilprozesses spielen.
Eine von Naturheilkundlern vermehrt bei Borreliose eingesetzte Methode ist die Rizol-Therapie. Sie wurde bis in die 1940er standardmäßig zur Wunddesinfektion und gegen Viren, Bakterien und Pilze verwendet, geriet aber mit der Entdeckung von Penicillin in die Vergessenheit.
Antworten auf häufig gestellte Fragen:
Borreliose ist eine durch Bakterien der Art Borrelia verursachte Infektionskrankheit. Sie wird in Europa meist durch den Stich des gemeinen Holzbocks (Zecke) übertragen. Etwa 2,6% - 5,6% aller Zechenbisse führt im deutschsprachigen Raum zu einer Erkrankung [1]. Die Wanderröte, ein sich ringförmig ausbreitender roter Fleck um die Stichstelle herum, ist ein frühes und sicheres Ansteckungszeichen. Stand 2025 gibt es gegen Borreliose noch keine Impfung.[1] Quelle: Robert Koch-Institut (RKI), 2023
Tragen Sie bei Ausflügen in die Natur lange Kleidung und geschlossene Schuhe. Stecken Sie die Hosenbeine in die Socken. Verwenden Sie zusätzlich Insektenschutzmittel. Nach dem Aufenthalt im Freien sollten Sie den Körper gründlich absuchen und Zecken sofort entfernen. So senken Sie das Risiko einer Infektion deutlich. Tipp: Auf heller Bekleidung lassen sich Zecken leichter erkennen.
Nein, die meisten Zeckenstiche verlaufen folgenlos. Treten jedoch Symptome wie die Wanderröte, Fieber sowie Muskel- und Kopfschmerzen auf, sollten Sie umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen.
Borreliose ist bakteriell, FSME eine Virusinfektion. Gegen FSME gibt es eine Impfung, gegen Borreliose nicht. Beide Krankheiten werden durch Zecken übertragen, verlaufen jedoch sehr unterschiedlich.
Die Wanderröte ist ein roter, sich ausbreitender Ring um die Stichstelle. Sie ist das früheste und deutlichste Anzeichen für eine Borreliose und zeigt sich meist innerhalb wenigen bis 30 Tagen nach dem Zeckenbiss. Wer die Rötung bemerkt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Heilungschancen. Schnelles Handeln ist entscheidend.
Borreliose kann bereits innerhalb von einigen Tagen, aber auch erst Wochen, Monate oder Jahre nach dem Stich einer befallenen Zecke vorkommen. Allerdings in unterschiedlichen Ausprägungen. Manifestationen, die stark auf Borreliose hindeuten: Wenn sich wenige Wochen nach einem Zeckenstich grippeähnliche Symptome und/oder die Wanderröte einstellen.
Erreger können sich in Biofilme zurückziehen und so dem medikamentösen Zugriff entgehen. Die Biofilmbildung erfolgt innerhalb weniger Wochen. Dann ist eine rein medikamentöse Behandlung oft nicht mehr ausreichend. Eine ergänzende Therapie mit pflanzlichen Mitteln ist ratsam.
Biofilme sind schleimartige Schutzschichten, in denen sich Bakterien wie Borrelien vor dem Immunsystem und Antibiotika verstecken. Sie gelten als Hauptgrund für chronische Verläufe und machen eine ganzheitliche Behandlung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln notwendig.
Als Arzneipflanzen haben sich insbesondere die Wilde Karde, Katzenkralle, der Japanische Staudenknöterich und Einjähriger Beifuß bewährt. Sie können Biofilme destabilisieren, Mikroben bekämpfen, das Immunsystem stärken und entzündliche Prozesse lindern.