Menstruationsbeschwerden und PMS

Vor oder während der Regel leiden viele Frauen unter Menstruationsbeschwerden. Dafür gibt es Hilfe: Bestimmte Heilkräuter, Phytohormone und Vitalstoffe wie Magnesium oder Omega-3 eignen sich exzellent, PMS, Unterleibskrämpfe & Co. natürlich und sanft zu behandeln.

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Menstruationsbeschwerden und PMS: Regelschmerzen mit natürlichen Mitteln lindern

Unterleibskrämpfe, Schmerzen in Rücken, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Durchfall, Unwohlsein – für viele Frauen gehören solche Leiden zum Zyklus regelmäßig dazu. Wie viele Frauen vor oder während ihrer Periode mit Menstruationsbeschwerden zu kämpfen haben, ist unklar. Die Gründe:

  • Regelbeschwerden äußern sich bei jeder Frau unterschiedlich stark.
  • Die körperlichen und psychischen Symptome variieren individuell.

Man kann allerdings davon ausgehen, dass fast jede Frau in ihrem Leben einmal an Menstruationsbeschwerden oder dem prämenstruellen Syndrom (PMS) leidet. Allerdings sind Frauen den Regelschmerzen nicht komplett ausgeliefert, mit natürlichen Mitteln wie pflanzlichen Progesteron-Präparaten, leberstärkenden Kräuter oder Magnesium können Betroffene viel erreichen. Diese und noch einige mehr sind im Wellnest Onlineshop erhältlich.

Wenn die Tage vor den Tagen zur Qual werden: Das prämenstruelle Syndrom

Für viele Frauen sind die Tage vor Einsetzen der Menstruation eine Qual, da diese durch eine wiederkehrende Kombination von körperlichen und psychischen Störungen wie Reizbarkeit, Brustspannen, Schwellungen, Müdigkeit oder Unruhe gekennzeichnet sind. Man fasst diese Erscheinungen als prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, zusammen. PMS kann bei jeder fruchtbaren Frau auftreten; in der Schwangerschaft und nach den Wechseljahren jedoch nicht mehr.

Typische Symptome des prämenstruellen Syndroms:

  • Häufige körperliche Beschwerden bei PMS: Krämpfe im Unterbauch, Kopfschmerzen bzw. Migräne, Rückenschmerzen, Mastodynie (empfindliche, gespannte, geschwollene Brüste), Verdauungsbeschwerden (vor allem Durchfall, aber auch Blähungen und Verstopfung), Gewichtszunahme durch Ödeme (Wassereinlagerungen), Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Häufige psychische Beschwerden bei PMS: Starke und plötzliche Stimmungsschwankungen, Aggression und Gereiztheit, Heißhunger, Antriebslosigkeit, Panikattacken und Angstzustände, sinkendes Selbstwertgefühl, Traurigkeit und depressive Verstimmungen

Die Dauer dieser Beschwerden ist unterschiedlich, der überwiegende Teil der Symptomatik macht sich in den zwei Wochen zwischen dem Eisprung und der Menstruation bemerkbar. Oft verschwinden die Symotome abrupt mit dem Blutungsbeginn. Die Erscheinungen können so drastisch ausfallen, dass sie neben dem eigenen Wohlbefinden auch das private und berufliche Umfeld belasten. Tipp: Wenn Sie vor der Monatsblutung regelmäßig unter prämenstruellen Symptomen leiden, sollten Sie diese einmal ärztlich abklären lassen, da auch andere Erkrankungen ähnliche Beschwerden verursachen können.

Was sind die Ursachen von PMS?

Obwohl PMS ein verbreitetes Frauenleiden darstellt, sind die Ursachen noch nicht abschließend erforscht. Es scheint, dass vor allem die zyklischen Schwankungen des weiblichen Hormonhaushalts verantwortlich sind: Nach dem Eisprung wird verstärkt Progesteron produziert, die Östrogenausschüttung fällt ab; in der zweiten Zyklushälfte wird das Geschehen nicht mehr durch Östrogene, gesteuert sondern Progesteron.

Östrogene Progesteron
Steuern erste Zyklushälfte Dominanz in der zweiten Zyklushälfte
Die Östrogene werden in den Eierstöcken, im Mutterkuchen und in der Nebennierenrinde gebildet. Während des Zyklus schwankt der Östrogenspiegel im Blut stark. Östrogene sind für die Ausbildung der weiblichen Geschlechtsmerkmale, das Gefühlsleben und das Denken verantwortlich. Das Gelbkörperhormon wird in der Plazenta und im Gelbkörper gebildet, zu kleinen Teilen auch in der Nebennierenrinde. Auch der Progesteronspiegel unterliegt starken Schwankungen. Progesteron ermöglicht einen normalen Zyklus und ist für den Eintritt und Erhalt einer Schwangerschaft notwendig.

Möglicherweise reagieren sensible Frauen auf diese hormonellen Veränderungen mit Beschwerden. Diskutiert wird aber auch, dass nicht allein die Umstellung für Probleme sorgt, sondern auch das Verhältnis der Hormone untereinander. Als Ursache dafür kommt Hyperprolaktinämie in Frage, das heißt ein erhöhter Prolaktinspiegel. Die These: Ein Zuviel des Hormons Prolaktin stört die Balance zwischen den Östrogenen und Progesteron, was in prämenstruelle Symptome mündet. Für erhöhte Prolaktinwerte kann es unterschiedliche Gründe geben, in erster Line Stress, aber auch eine Schilddrüsenunterfunktion, Störungen der Hirnanhangdrüse und Medikamente kommen in Frage.

Neben den Hormonspiegeln sind wahrscheinlich noch einige weitere Faktoren für das Krankheitsgeschehen verantwortlich:

  • Einseitige Ernährung: Zu viel Zucker, Fett und Koffein
  • Ungesunde Lebensweise: Bewegungsmangel, Übergewicht, Schlafmangel
  • Psychologische Ursachen: Frauen, die ihre Weiblichkeit und die Blutung negativ erleben, können zur Entwicklung körperlicher Symptome neigen
  • Biologische Gründe: Störungen der Schilddrüse, herabgesetzte Drüsenfunktion der Nebennieren
  • Vitalstoffstoffmangel: Zu wenige Vitamine (vor allem B6) und Mineralstoffe (insbesondere Magnesium und Kalzium)

Positiv: Den meisten von PMS betroffenen Frauen lässt sich helfen, indem die verstärkenden Einflüsse ausgeschaltet werden.

Wie kann PMS behandelt werden?

Für das prämenstruelle Syndrom stehen verschiedene Therapien zur Verfügung, je nach Art und Intensität der Beschwerden. Dabei wird zwischen natürlichen Ansätzen und den synthetischen Präparaten der Schulmedizin unterschieden.

Ganz natürliche Therapieansätze bei PMS:

Bewegung Sport und Bewegung an der frischen Luft sind ohnehin Stützpfeiler der Gesundheit . Daneben beugen sie den gefürchteten Unterleibskrämpfen vor. Doch nur in Maßen, in den Tagen vor der Periode ist hartes Ausdauertraining den Profis vorbehalten, da körperliche Überanstrengung die PMS-Beschwerden verstärken kann.
Entspannung Wärmeflasche, Kirschkernkissen, ein heißes Bad (Tipp: basische Mineralzusätze) sind optimal, um Stress abzubauen. Dabei helfen auch Entspannungstechniken wie Yoga, Tai Chi, Meditation oder autogenes Training. 
Ernährung Generell raten wir zu einer pflanzlichen Vollwertkost, da diese ein hohes Maß an Vitalstoffen enthält, und die sind für das Wohlbefinden zentral. Betroffene sollten – trotz Heißhunger – darauf achten, die Kohlenhydrataufnahme gering zu halten und auf Lebensmittel mit hohem glykämischen Index zu verzichten, ebenso auf Alkohol und kohlensäurehaltige Getränke. Weiterhin wichtig ist eine salzarme Ernährung.
Heilpflanzen Als klassische Arzneipflanzen bei PMS-Beschwerden haben sich hochdosierte Präparate aus sogenannten Frauenkräutern wie Ackerschachtelhalm, Baldrian, Frauenmantel, Hopfen, Johanniskraut, Mönchspfeffer, Schafgarbe und Traubensilberkerze bewährt. Diese müssen auf die verschiedenen Beschwerden abgestimmt sowie regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Auch Kräutertees aus Brennnesseln und Himbeerblättern empfehlen sich.
Vitalstoffe Eine ausgeglichene Vitalstoffzufuhr ist die beste Basis für eine hohe Lebensqualität. Experten raten speziell bei PMS zur gezielten Einnahme von B-Vitaminen, insbesondere Vitamin B6, und Vitamin D sowie der Mineralstoffe Magnesium, Kalzium, Chrom, Kupfer und Mangan. Hier sagt man vor allem dem Zusammenspiel aus Vitamin B6 und Kalzium eine biochemische Wirksamkeit nach. Positiv bemerkbar machen sich bei Regelbeschwerden auch essentielle Fettsäuren, also Omega-3 und Nachtkerzenöl.

Die schulmedizinische Behandlung sieht bei PMS die Einnahme von Medikamenten vor, zunächst Schmerzmittel und entwässernde Diuretika, weiterhin die Anti-Baby-Pille und spezifische Hormonpräparate. Stehen psychische Symptome vor der Menstruation im Vordergrund, wird eine Behandlung mit Antidepressiva angeraten.

  • Anti-Baby-Pille: Speziell für Frauen, die gleichzeitig verhüten wollen, ist die Pille eine Option, da sie den Hormonspiegel stabilisiert. Auch viele junge Frauen neigen zur Einnahme, da die Regelbeschwerden die Lebensfreude trüben können und sich mit Eintritt der Pubertät auch oft gravierende Hautveränderungen einstellen, die die Pille beseitigt. Jedoch erhöhen die Medikamente das Risiko für Unfruchtbarkeit, Herz-Kreislauf-, Gefäß- und Lebererkrankungen sowie Krebs. Vor allem Raucherinnen sind stark gefährdet.
  • Hormonpräparate: Eine Hormonbehandlung kann in schwereren Fällen helfen, den Hormonspiegel im Blut auszugleichen. Dabei werden gewöhnlich Progesteron- oder Gestagenpräparate für die zweite Zyklushälfte verschrieben. Sie können allerdings (schwere) Nebenwirkungen haben. Hier empfiehlt sich der Griff zu Phytohormonen, also pflanzlichen Hormonen wie Yamsextrakt, die praktisch nebenwirkungsfrei sind.

Bei all dem gilt es zu beachten, dass die Regelbeschwerden spontan auftreten, sich plötzlich bessern oder auch ganz verschwinden können. Nicht selten besteht ein Zusammenhang zu beruflichen Faktoren, Schwangerschaften, Stress oder einem Partnerwechsel. Selbiges gilt auch für Menstruationsbeschwerden.

Regelschmerzen sind häufig, aber nicht die Regel. Was tun bei Menstruationsbeschwerden?

Viele Frauen sind während ihrer Monatsblutung von Krämpfen im Unterleib, Bauchschmerzen, Erschöpfung und Gereiztheit geplagt. Die Periode und damit zusammenhängende körperliche und psychische Veränderungen können den Alltag massiv beeinträchtigen und bei Betroffenen sogar für einen tagelangen Ausfall sorgen.

Typische Menstruationsbeschwerden:

  • Druckgefühle im Unterleib
  • Schmerzhafte und teilweise kolikartige Unterleibskrämpfe
  • Magen- und Rückenschmerzen, die bis in die Oberschenkel ziehen
  • Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, gelegentlich auch Verstopfung
  • Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
  • Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens, die bis zur Arbeitsunfähigkeit reichen kann

Die Symptome können schon vor dem Blutungseintritt beginnen. Am ersten Tag der Regel sind sie gewöhnlich stark ausgeprägt, um dann langsam abzuklingen. Spätestens mit dem Ende der Blutung verschwinden die Menstruationsbeschwerden.

Woher kommen die Regelbeschwerden?

Unter dem Einfluss des weiblichen Sexualhormons Progesteron baut sich während des Zyklus langsam die Gebärmutterschleimhaut auf. Damit bereitet sie sich auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor. Ohne Eizelle (Schwangerschaft) wird die Schleimhaut bei der monatlichen Regelblutung wieder abgestoßen. Diesen Vorgang unterstützt die Gebärmutter durch Kontraktionen, die von spezifischen Gewebshormonen, den Prostaglandinen, gesteuert werden. Demnach beginnt die Menstruation mit der Ausschüttung von Prostaglandinen. Im Anschluss gehen Blut und Gebärmutterschleimhaut als Regelblutung ab.

Dieser Vorgang kann mit Beschwerden einhergehen, wenn sich die Gebärmutter übermäßig stark zusammenzieht. Darunter leidet die Durchblutung der Gebärmutter, was eine mangelhafte Sauerstoffversorgung des Gewebes zur Folge hat. Das verursacht die Regelschmerzen. Verstärkt werden die Menstruationsbeschwerden, wenn die Prostaglandine in anderen Körperbereichen aktiv werden, zum Beispiel im Magen-Darm-Trakt.

Unterschieden wird dabei zwischen zwei Beschwerdetypen, der primären und der sekundären Dysmenorrhö. Allerdings zeigen beide die gleichen Symptome.

Primäre Dysmenorrhö Sekundäre Dysmenorrhö
Die primären Regelschmerzen können in jedem Alter zwischen der ersten Menstruation (Menarche) und demm Klimakterium (Menopause) auftreten. Sie werden durch die regelassoziierte Entzündung und begleitende Gebärmutterkrämpfe verursacht. Auch eine gestörte Hormonbalance zwischen Gelbkörperhormonen (Gestagenen) und Östrogenen kann die Ursache der Schmerzen sein. Sie treten bei organischen Erkrankungen der Gebärmutter wie einer Wucherung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriose) oder einer gutartigen Vergrößerung der Gebärmutter (Myom) auf. Auch die Spirale sowie vorhergehende Operationen, Genitalerkrankungen, Entzündungen oder Zysten können starke Regelbeschwerden verursachen. Von sekundären Regelschmerzen sind überwiegend ältere Frauen betroffen.

Ein erhöhtes Risiko für Menstruationsbeschwerden haben sehr schlanke und stark übergewichtige Frauen. Stress, psychische Belastungen, Rauchen, Alkohol und Akzeptanzprobleme mit dem eigenen Körper sowie der weiblichen Identität erhöhen ebenfalls das Risiko für Regelschmerzen. Häufiger betroffen sind zuletzt Frauen, deren Mütter schon unter Zyklusbeschwerden litten.

Was kann ich bei Menstruationsbeschwerden machen?

Einseitige Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel und Stress sind wie Rauchen, Alkoholgenuss und hoher Koffeinkonsum Faktoren, die Menstruationsbeschwerden verschlimmern können. Darauf gilt es die Lebensführung abzustimmen.

Die besten Hausmittel bei Regelschmerzen:

  • Bewegung: Ausdauersport ohne Spitzenbelastung löst Verkrampfungen und hebt die Stimmung. Auch gezielte Gymnastikübungen können Regelschmerzen lindern.
  • Entspannung: Ob Muskelentspannung nach Jakobson oder autogenes Training, Yoga oder Tai Chi, körperliche und seelische Entspannung baut Stress ab und entspannt.
  • Ernährung: Wir raten generell zu einer pflanzlichen Vollwertkost, die ist automatisch reich an Vitalstoffen. Tierische Lebensmittel und vor allem rotes Fleisch sind bei Menstruationsbeschwerden tabu, da diese viel Arachidonsäure enthalten, und Arachidonsäure ist ein wichtiger Baustein der Prostaglandine. Während der Monatsblutung sollten Alkohol, Koffein und Zucker reduziert werden. Auf die konsequente Zufuhr von Magnesium und essentiellen Fettsäuren achten. Speziell empfehlen sich Ananas, Bananen, Brokkoli, Hülsenfrüchte, Ingwer, Kürbiskerne, Lein- und Hanföl, Mandeln, Sellerie und alle Vollkornprodukte. Viel trinken!
  • Frauenkräuter: Ein warmer Tee tut bei Unterleibsschmerzen ohnehin gut. Teemischungen mit bestimmten Heilpflanzen wie Kamille, Johanniskraut oder Frauenmantel können einige der typischen Beschwerden wie Krämpfe oder Rückenschmerzen lindern.
  • Massagen: Den Rücken und Bauch sanft mit ätherischen Ölen aus Kamille, Lavendel oder Pfefferminze zu massieren, verschafft Erleichterung.
  • Sex: Beim Orgasmus wird der Unterleib durchblutet, die Muskeln lockern sich. Ergänzend schüttet der Körper stimmungsaufhellende und schmerzlindernde Hormone aus.
  • Wärme: Eine Wärmflasche fördert die Durchblutung und löst Muskelverkrampfungen. Auch ein Vollbad verspricht wohltuende Entspannung.

Übrigens: Eine abweisende Haltung gegenüber der Weiblichkeit und Periode kann die Wahrnehmung des Schmerzes verstärken.

Lassen sich organische Ursachen ausschließen, hat die Schulmedizin bei Menstruationsbeschwerden zunächst krampflösende Medikamente sowie Schmerzmittel im Angebot. Nur: Der Erfolg ist begrenzt und rein symptomatisch, da im nächsten Monat dieselben Probleme wieder auftreten. Ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel stellt für viele Frauen eine attraktive Lösung bei Zyklusproblemen dar, da die Pille den Progesteronspiegel im Blut hochhält und dadurch die Regelschmerzen positiv beeinflussen kann. Angesichts der bekannten Risiken von synthetischen Hormontherapien ist das eine Entscheidung, die wohlüberlegt sein sollte, da die Pille grundlegend in den Hormonhaushalt eingreift. Viel verträglicher sind Pflanzenextrakte mit einem hohen Phytohormon-Anteil, insbesondere aus Yamswurzel, und natürlich Vitalstoffe.

Menstruationsbeschwerden mit Vitalstoffen behandeln:

Fettsäuren Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für das Wohlbefinden essentiell und müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden. Die relevanten Omega-Fettsäuren  unterteilen sich in verschiedene Arten. Sie übernehmen im Körper viele wichtige und weit verzweigte Aufgaben. Omega-3-Fettsäuren wirken unter anderem regulierend auf verschiedene Hormonsysteme und die Synthese von Prostaglandin ein. Omega-6-Fettsäuren können Menstruationskrämpfe mildern. Zudem fördern sie die Bildung des entzündungs- und krampfhemmenden Prostaglandins.
Magnesium Magnesium trägt zur Muskelentspannung bei wirkt so den gefürchteten Krämpfen der Gebärmuttermuskulatur entgegen. Darüber hinaus beeinflusst Magnesium den Stoffwechsel der Prostaglandine, die in die Entstehung den menstruellen Schmerzen involviert sind. Es empfiehlt sich, Magnesium in der zweiten Zyklushälfte immer mit Vitamin B6 (Pyridoxin) zu kombinieren.
Vitamine Bei Regelbeschwerden sind insbesondere die Vitamine B1, B3 und B6 bedeutsam. Vitamin B1 kann Regelschmerzen lindern. Vitamin B3 wirkt sich in Kombination mit Vitamin C positiv auf das Schmerzempfinden aus. Vitamin B6 kann während der Periode kolikartige Krämpfe besänftigen (Überdosierungen vermeiden). Tocopherol (Vitamin E) soll ebenfalls zur Linderung von Periodenschmerzen beitragen, vor allem bei einer Einnahme in der zweiten Zyklushälfte. Frauen, die Medikamente wie die Anti-Baby-Pille nehmen, haben einen erhöhten Vitaminbedarf.

Die hier favorisierten Ansätze zur Behandlung von Menstruationsbeschwerden laufen darauf hinaus, die Selbstheilungskräfte zu stärken und die verschiedenen Ursachen von Regelschmerzen zu lindern oder gar zu beseitigen. Im Wellnest Onlineshop finden Sie einige Präparate gegen Frauenleiden, die diesen Ansprüchen gerecht werden.

Bewährte Wellnest-Präparate gegen Frauenleiden

1. Wellnest Wilde Yamswurzel Extrakt: Viele Zyklusbeschwerden wie PMS lassen sich auf ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt zurückführen. Oft fehlt Progesteron, das die zweite Zyklushälfte bestimmt. Als natürliche, nebenwirkungsarme Alternative zur Pille empfiehlt sich die Einnahme hormonartig wirkender Pflanzenstoffe, der sogenannten Phytohormone. Die mexikanische Yamswurzel zeichnet sich durch einen hohen Diosgenin-Gehalt aus. Bei Diosgenin handelt es sich um pflanzliches Progesteron. In vielen Ländern wird Yamswurzel gegen Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden , PMS und zur Regulierung des Zyklus genutzt. Das brachte der Pflanze den Titel „medizinische Yamswurzel“ ein. Wellnest Wilde Yamswurzel Extrakt besitzt über einen überdurchschnittlichen Diosgenin-Gehalt von über 20 Prozent! Optimal zur sanften Hormonersatztherapie.

2. Soja Isoflavone: Wie Wechseljahres- so basieren auch Menstruationsbeschwerden meist auf einem Progesteron-Mangel. Große Schmerzen während der Periode und beim Eisprung, Gewichtszunahme, trockene Haut bzw. Schleimhaut, Kopfschmerzen, Nervosität oder depressive Verstimmungen sind unter anderem Faktoren, die auf einen Östrogenmangel schließen lassen. Ein Lebensmittel, das einen großen Reichtum an Phyto-Östrogenen besitzt, sind Sojabohnen. Sie enthalten einen hohen Anteil der sekundären Pflanzenstoffe Isoflavone. Diese zeichnet eine östrogenartige Wirkung aus.

3. ARGILIN.retard (Arginin + Citrullin): Eine Ursache für Menstruationsschmerzen ist die verstärkte Sekretion der Prostaglandine in der Gebärmutterschleimhaut. Unter anderem verengen die Gewebshormone die Blutgefäße, lösen Entzündungen aus und verstärken die Blutgerinnung. Dem wirkt die Zufuhr der Aminosäure Arginin auf natürliche Weise entgegen, denn Arginin ist ein Substrat für das Gefäßmolekül Stickstoffmonoxid. Dieses hält die Blutgefäße glatt, elastisch und geschmeidig und trägt zur Regulation des Blutdrucks und Blutflusses bei. Dadurch kann das Blut frei strömen.

4. Wellnest Macapulver 4:1 Extrakt / Wellnest Maca Bio Konzentrat: Das Superfood aus Peru besitzt nicht nur einen erstklassigen Nährstoffgehalt. Die Pflanze ist auch ein Superstar der Naturheilkunde, da es die Libido, Leistungsfähigkeit und Lebensenergie steigert. Obwohl Maca den Hormonspiegel nicht beeinflusst, sind Maca-Extrakte bei Frauenleiden gefragt, da sie die Stimmungslage verbessern, das Energielevel steigern und sexueller Dysfunktion entgegenwirken. Damit stellt Maca eine optimale Ergänzung zu Yamswurzel dar.

5. Wellnest Mariendistel Extrakt: Zu den Aufgaben der Leber gehört der Cholesterinaufbau. Cholesterin ist der Ausgangsstoff verschiedener Hormone, so auch der weiblichen Geschlechtshormone. Da viele Menstruationsbeschwerden auf ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt zurückgehen, kann eine Stärkung der Leber mit der berühmten Leberheilpflanze Mariendistel für Entlastung sorgen.

6. Wellnest Leber-Kraft Spezial Konzentrat: Die Symptome starker Schweiß, heftige Kopfschmerzen im Stirn-, Augen- und Seitenkopfbereich und Hitzewallungen sind an die Funktionsabläufe der Leber gekoppelt. Ihnen wirkt die galle- und harntreibende Tinktur Leber-Kraft Spezial entgegen. Sie leitet „Feuchte-Hitze“ aus, fördert die Regeneration der Leberzellen, kräftigt das Leber-Blut und stärkt Leber und Galle.

7. Wellnest Tri-Magnesiumcitrat: Magnesium fördert die Muskelentspannung und damit die „Entkrampfung“ der Gebärmutter. Außerdem hemmt Magnesium die Bildung der Prostaglandine. So fallen die Regelschmerzen weniger stark aus, der Bedarf an Schmerzmitteln sinkt. Tri-Magnesiumcitrat zeichnet sich durch eine besonders hohe Verträglichkeit und schnelle Verfügbarkeit aus. Aufgrund seiner basischen Eigenschaften ist das Pulver sehr bekömmlich. In dem Präparat ist die höchste Magnesiumkonzentration enthalten, die der Körper aufnehmen kann.

8. Wellnest Omega-3 Fischöle: Eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist eine gute Voraussetzung für emotionale Stabilität, da Omega-3 regulierend auf unterschiedliche Hormonsysteme einwirkt. Außerdem bremsen die Fettsäuren die Produktion der schmerz- und krampfauslösenden Prostaglandine und mildern so Menstruationskrämpfe.

9. Omega-6 Nachtkerzenöl: Wie Omega-3-Fettsäuren besänftigt auch die entzündungshemmende Wirkung der Nachtkerze die Wirkung der Prostaglandine. Während der zweiten Zyklushälfte eingenommen, hat Nachtkerzenöl einen besänftigenden Einfluss auf gängige Menstruationsbeschwerden.

10. Eisen: Bei starken Menstruationsblutungen ist die Einnahme von Eisen sehr wichtig, da Betroffene oft unter einem Eisenmangel leiden. Verlorenes Eisen lässt sich durch Eisenfumarat-Kapseln – die nur zweiwertiges Eisen enthalten und daher hoch bioverfügbar sind – oder unser Eisen Vitamin Paket (Eisenfumarat + Vitamin C) ersetzen. Die Kombination mit Vitamin C optimiert die Eisenverwertung und fördert so die Behandlung von Eisenmangel.

11. B-Vitamine: Bei Menstruationsbeschwerden sind vor allem die Vitamine B1, B3 und B6 bedeutsam. Den erhöhten Bedarf decken Sie ganz unkompliziert mit Vitamin B-100 Komplex.

12. Mineralkomplex: Die Einnahme von Magnesium, Kalzium, Chrom, Kupfer und Mangan hat sich bei PMS bewährt. Hierfür empfehlen wir die Zusammenstellung Mineralkomplex.