sicher bezahlen

Kostenloser Versand (D) ab € 50.- | Schnelle Lieferung in 1-2 Tagen mit DHL | Kostenfreie Experten-Hotline (D) 0800 401 35 60

Wellnest 5 Schritte Programm (5): Ausleitung von Schadstoffen

Zielsetzung: Mit dem naturheilkundlichen Basisprogramm zur Ausleitung von Schadstoffen im Körper vorhandene Umweltgifte und Schwermetalle binden und ausscheiden

Heimischer Bärlauch
Bärlauch bevorzugt schattige Waldstandorte (© Fotolia/Photonzzz)

Bei der naturheilkundlichen Ausleitung von Schadstoffen, die auf den Erfahrungen von Dr. Klinghardt beruht, steht die Entfernung von Quecksilber an erster Stelle – das Schwermetall agiert wie ein Schlüssel für die Zellwand: die Präsenz von Quecksilber unterbindet die Abfuhr anderer Schwermetalle, den giftigsten Neurotoxinen. Bei bestehenden Amalgamfüllungen ist daher eine vorherige Zahnsanierung unabdingbar. Zudem empfiehlt es sich, zuvor die Schritte 1 bis 4 des Wellnest 5 Schritte Programms vollständig durchzuführen, um so den Körper und seine Entgiftungsorgane optimal auf die Ausleitung vorzubereiten.

Quell allen Übels und Schlüssel zum Erfolg: Quecksilber

Schwermetallbelastungen sind mit einem geschwächten Immunsystem verbunden. Das heißt, Viren, Bakterien und Pilze werden nur unvollständig abgewehrt und dämmern deshalb chronisch vor sich hin. Paradoxer Weise halten die antibiotischen Eigenschaften des Quecksilbers die Keime in Schach. Mit Ausleitung des Giftes erhalten die kleinen Schädlinge jedoch die Möglichkeit, richtig zu wachsen und ihr ganzes Potential auszuspielen. Entsprechend kann es zu Infektionen kommen. Infektiöse Nebenwirkungen sind daher als Zeichen beginnender Entgiftung und Gesundung zu sehen, die für den Erfolg des Ausleitungsprogramms sprechen.

Emotionale, körperliche und psychische Achterbahnfahrt

In Folge der Quecksilberentfernung kommen – je nach persönlichem Vergiftungsgrad – alle anderen Toxine aus den Nervenzellen heraus und fluten das Bindegewebe. Dort treten sie in direkten Kontakt mit dem Nervensystem und verursachen Entzündungen, Schmerzen (Kopf, Muskeln), Muskelspasmen, Taubheitsgefühle, psychische Symptome und Verwirrungszustände. Das kann die Ausleitung zu einer emotionalen und psychisch herausfordernden Achterbahnfahrt machen.

Die drei Stufen der Schadstoffausleitung

Das naturheilkundliche Basisprogramm zur Ausleitung von Schadstoffen ist dreistufig angelegt:

- Stufe 1: Mobilisation und Absorption von Schadstoffen unterhalb Blut-Hirn-Schranke

- Stufe 2: Mobilisation und Absorption von Schadstoffen aus dem Nervengewebe

- Stufe 3: Ergänzende Nährstoffzufuhr

Stufe 1: Mobilisation und Absorption von Schadstoffen unterhalb Blut-Hirn-Schranke

Aufgrund ihrer strukturellen Eigenschaften lagern sich Neurotoxine vorzugsweise in fetthaltigen Verbindungen ein, also in den Organen, im Bindegewebe sowie im Hormon- und Nervensystem. Dort stören sie den Fettstoffwechsel, was neurologische Defekte bedingt. Um die Neurotoxine aus ihren Bindungen zu lösen und aus dem Körper auszuleiten, werden mobilisierungsfähige Komponenten benötigt. Diese sind Bärlauch und Koriander.

Koriander (auch: Chinesische Petersilie)
Koriander mobilisiert wie kein zweiter Naturwirkstoff Neurotoxine,
insbesondere Quecksilber (© Fotolia/nikoendres)

Bärlauch (Allium ursinum)

Heimische, wild wachsende Lauchpflanze, die in feuchten, humusreichen und schattigen Laubwäldern zuhause ist. Bärlauchblätter weisen einen extrem hohen Gehalt an schwefelaktiven Verbindungen auf, der bis zu 7,8 mg Schwefel pro 100 g Trockensubstanz erreichen kann. Die hohe Konzentration an schwefelhaltigen Substanzen prädestiniert Bärlauch zur Ausleitung von Schadstoffen aus dem Bindegewebe, insbesondere Quecksilber, Cadmium und Blei: der Körper benötigt Schwefel zur Produktion von Glutathion, welches den Organismus beim Abbau schädlicher Verbindungen unterstützt. Glutathion wandelt Schadstoffe in einen wasserlöslichen Zustand und ermöglicht so deren Ausscheidung über die Nieren.

Koriander (Coriandrum sativum)

Die Naturheilkunde empfiehlt Koriander zur Stärkung der Nervenkraft und dessen ätherischen Öle zur Ausleitung von Neurotoxinen wie Quecksilber, Cadmium, Blei und Aluminium aus dem Gehirn, zentralen Nervensystem und den Knochen: wie kein anderer Naturwirkstoff unterstützen Auszüge frischen Korianderkrauts die Mobilisierung von Quecksilber aus dem intrazellulären Raum. Zuerst schleust Koriander das Quecksilber aus der Nervenzelle aus, dann folgen all die anderen Neurotoxine, von Dioxin über Formaldehyd bis zu weiteren Schwermetallen. Im Anschluss an die Korianderzufuhr bzw. die Schadstoffausleitung setzen in der Zelle Heilungsprozesse ein, die zur Reparatur des zerstörten zellulären Transportsystems beitragen! Die Einnahme von Koriander sollte erst im Anschluss an die Bärlauch-Zufuhr und nur zusammen mit Chlorella-Algen erfolgen, da diese eine extrem hohe Bindungsfähigkeit besitzen und so dazu beitragen, die gelösten Toxine im Darm zu binden und anschließend auszuscheiden.

Weitere Mobilisierer

Neben Bärlauch und Koriander empfiehlt sich bei der Mobilisation von Neurotoxinen unter Umständen der Einsatz von Neem-Auszügen und Alpha-Lipon-Säure.

- Neem: Der tropische Neembaum gilt als „Dorfapotheke Indiens“. Neem-Auszüge sind reich an schwefelhaltigen Verbindungen, sekundären Pflanzenstoffen und ätherischen Ölen. Diese unterstützen die Ausleitung und wirken parallel typischen Sekundärinfektionen entgegen.

- Alpha-Lipon-Säure: Löst sehr stark Neurotoxine oberhalb der Blut-Hirn-Schranke. Muss sehr vorsichtig dosiert werden. Erst einzusetzen, wenn die Entgiftung des Bindegewebes und der Organe mindestens zwei Wochen konsequent durchgeführt wurde. Nur unter therapeutischer Aufsicht verwenden!

Stufe 2: Mobilisation und Absorption von Schadstoffen aus dem Nervengewebe

Im Anschluss an die Schadstoffmobilisation gelangen die Gifte in der Regel über die Leber in den Darm. Um eine Wiederaufnahme der Toxine über das enterische Nervensystem und die Darmschleimhäute zu verhindern, müssen die gelösten Neurotoxine von anderen Substanzen gebunden werden, damit sie der Körper ausscheiden kann. In Frage kommen spezifische mineralische und pflanzliche Wirkstoffverbindungen, die so genannten Absorber. Der mächtigste pflanzliche Absorber ist die Chlorella-Alge.

Chlorella Algenpresslinge
Schadstoff-Absorber Nr. 1: Chlorella (© Fotolia/Maksim Shebeko)

Chlorella vulgaris

Die Chlorella-Alge ist ein potenter Vitalstofflieferant, der mit Vitaminen, Mineralien, pflanzlichem Eiweiß, Aminosäuren, Fettsäuren und Kohlenhydraten ein breites Spektrum lebensnotwendiger Mikronährstoffe bereitstellt. Darüber hinaus fördern Chlorellas eine ausgewogene Darmflora, kräftigen das Immunsystem und wirken alkalisierend. Doch vor allem bestechen Chlorellas durch ihre hohe Bindekapazität. Wie ein saugstarker Schwamm vereinen sie sich mit Toxinen, gehen mit diesen stabile Strukturen ein und leiten sie anschließend über die Verdauung aus: Chlorellas binden mit ihren mucopolysacchariden Membranen grundsätzlich alle Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium, Nickel, Palladium, Gold, Platin (also alle in der Zahnheilkunde verwendeten Metallstoffe) und Umweltgifte (bspw. Dioxin, Formaldehyd, Insektenschutzmittel). Sobald Chlorellas zum Einsatz kommen, können Schwermetalle nicht wieder zurückresorbiert werden. Zuletzt sorgen Chlorellas für einen erhöhten Glutathionspiegel, der bei der Schwermetallausleitung ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Weitere Absorber

Ergänzend zu Chlorella-Algen kann sich der Einsatz von sphärischem Sorbent, Klinoptilolith-Zeolith und Huminsäuren bezahlt machen.

- Sphärisches Sorbent: Granuliertes Aktivkohle-Präparat, welches durch seine spezielle Verarbeitung eine extrem reaktionsfähige Oberfläche besitzt und so maximale Absorptionsleistungen erreicht.

- Klinoptilolith-Zeolith: Natürliches Vukanmineral, dessen Oberfläche einem besonderen Verfahren unterzogen wurde und sich deshalb pro Gramm auf über 35 qm erstreckt. Bewirkt eine starke Entlastung der Entgiftungs- und Stoffwechselorgane.

- Huminsäuren: Sind neben ihrer fungiziden Wirkung auf Candida albicans besonders wegen ihrer antiresorptiven und adsorptiven Wirkungen auf Endotoxine, Toxine, Nitrat/Nitrit, Organphosphate und chlororganische Insektizide in der Ausleitung interessant. 

Stufe 3: Zufuhr von Nährstoffen

Während der naturheilkundlichen Ausleitung von Neurotoxinen besteht ein erhöhter Nährstoffbedarf. Gezielt zugeführt werden sollten Omega-3-Fettsäuren (Lipide), Elektrolyte (Basenbildner), Mineralien und Proteine.

Umweltgifte und Schwermetalle binden und effektiv ausleiten
Wellnest Schadstoff-Ausleitungpaket: Mit dem
naturheilkundlichen Basisprogramm zur Ausleitung
von Schadstoffen ganz gezielt Umweltgifte
und Schwermetalle binden und ausscheiden
(© Wellnest)

Omega-3-Fettsäuren (Lipide)

Unser Nervensystem besteht zu 60-80 Prozent aus Lipiden. Von diesen gibt es sieben Gruppen. Der Körper braucht sie hauptsächlich als Strukturkomponenten in Zellmembranen, als Energiespeicher oder als Signalmoleküle. Ein Lipidmangel macht das Nervensystem anfällig für fettlösliche, toxische Metallverbindungen. Die wichtigste Zellorganelle in den Nervenzellen ist das Peroxisom. Leider docken sich am Peroxisom Schwermetalle an und hindern so die Zelle daran, ihren Aufgaben nachzukommen. Während und nach einer Schwermetallausleitung versuchen die Zellen, geschädigte Peroxisome durch neue zu ersetzten. Für den Aufbau und die Reparatur dieser Lipidstrukturen benötigt der Körper große Mengen der Fettsäurekomplexe EPA und DHA. Diese essentiellen Nährstoffe für Gehirn und Nerven sind insbesondere in Omega-3-Fischölen enthalten.

Elektrolyte (Basenbildner)

Ein ausgeglichener und stabiler Säure-Basen-Haushalt ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche und verträgliche Entgiftung. Für die Ausleitung von Schadstoffen ist daher die ausreichende Versorgung mit essentiellen Elektrolyten wie Natrium, Kalium, Kalzium oder Magnesium sehr wichtig. Diese liefert Osiba Basenkolloid in optimaler Form: Das isotonische Getränk enthält neben Wasser und Salz Magnesiumcitrat, Natriumbicarbonat und Kaliumcarbonat, also einen hochverfügbaren basischen Mineralstoffkomplex, der nicht allein das Säure-Basen-Gleichgewicht stabilisiert, sondern Toxine durch den extrazellulären Raum in die Venen und ins lymphatische System transportiert. Abgesehen davon ist die Einnahme von Osiba Basenkolloid an eine umfangreiche Flüssigkeitszufuhr gekoppelt, die sich vorteilhaft auf die Ausleitung auswirkt. Ein Flüssigkeitsmangel kann zur Nierenverunreinigung durch Schwermetalle führen. Die Basalmembran schwillt an, ein wirksames Ausfiltern der Toxine wird verhindert. Reichlich Wasser in Kombination mit Elektrolyten wirken dem entgegen. Tipp: gefiltertes Trinkwasser verwenden.

Mineralien 

Während der Ausleitung müssen dringend Mineralien zugeführt werden, damit sich keine Schwermetalle an den Rezeptoren festsetzen, die eigentlich für Mineralstoffe wie Selen, Zink oder Mangan vorgesehen sind. „Nebenbei“ lässt sich so einem Mineralstoffmangel vorbeugen. Eine ausreichende Versorgung mit hochverfügbaren Mengen- und Spurenelementen gewährleistet Mineral-Komplex. Das Präparat beinhaltet 13 sorgfältig aufeinander abgestimmte Mineralien (Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen, Selen, Mangan, Zink etc.) aus natürlichen Quellen; sie sorgen für optimale Stoffwechselprozesse und eine ausreichende Energieproduktion. 

Proteine 

Eiweiße unterstützen mit ihren schwefelhaltigen Aminosäuren den Transport von Schwermetallverbindungen im Körper. Daher empfiehlt sich während einer Ausleitung die gezielte und ausreichende Zufuhr eiweißhaltiger Lebensmittel, die im Idealfall vegetarisch sind und aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. In Frage kommen Soja-Produkte, Linsen, Erbsen, Erdnüsse, Kuh- oder Ziegenmolke, Trockenfrüchte, Eier, bestimmte Käsesorten, Kichererbsen oder Mandeln. Aber auch Chlorella-Algen enthalten viel pflanzliches Protein. Ohne spezifische Protein-Diät besteht die Gefahr, dass die Schwermetalle während der Ausleitung nicht abtransportiert, sondern ins Gehirn verschoben werden. Angesichts der genannten Nahrungsmittel ist dieser Hinweis insbesondere von Veganern zu beachten.

Empfehlungen

  • Schlafstörungen

Durchsuchen Sie das Wellnest Magazin: