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Süßwasseralgen: Zur Entgiftung und Nährstoffzufuhr

Einzeller wie die Süßwasseralge Chlorella vulgaris sowie das zu den Algen zählende Cyanobakterium Spirulina platensis existieren seit drei Milliarden Jahren und zählen zu den ältesten Lebensformen. Als Sauerstoffproduzenten sind die Mikroalgen ein maßgeblicher Faktor bei der Entwicklung von Lebensraum, wie wir ihn heute kennen – und benötigen: Aufgrund ihrer Fähigkeit, in Kombination mit Chlorophyll aus Kohlendioxid und Sonnenlicht während der Photosynthese Sauerstoff und Glucose zu bilden, schaffen Mikroalgen fundamentale Existenzgrundlagen für Mensch und Tier.

Für Vorsorger perfekt: Mikroalgen bieten essentielle Nährstoffe

Doch darüber hinaus sind die vornehmlich in Taiwan, Japan und China kultivierten Süßwasseralgen ein tragender Bestandteil der Gesundheitsprophylaxe. Kein Wunder, die grüne Nahrungsergänzung ist ein potenter Vitalstofflieferant:

- Spirulina: Enthalten einen großen Reichtum pflanzlicher Eiweiße, Kohlenhydrate, Aminosäuren, Vitamine und Enzyme – mithin elementare Baustoffe des Lebens. Charakteristisch für Spirulina ist insbesondere der hohe Eiweißgehalt von 60 bis 70 Prozent, das Vorhandensein acht essentieller und 14 weiterer proteinogener Aminosäuren sowie der signifikante Vitamin-B12-Wert.

- Chlorella: Bestechen ebenfalls durch ein mannigfaltiges Angebot an Vitaminen, Mineralien, pflanzlichem Eiweiß, Aminosäuren, Fettsäuren und Kohlenhydraten (siehe unten/letzter Absatz).

Chlorella-Algen zur Ausleitung von Schadstoffen

Chlorella Algen
Detox-Superfood Chlorella (© Fotolia/Kesu)

Allerdings enthalten Chlorellas nicht nur ein breites Spektrum lebensnotwendiger Mikronährstoffe, charakteristisch für die Süßwasseralge ist zudem die hohe Bindekapazität. Im Körper bzw. Darm vereint sich die Alge wie ein saugstarker Schwamm mit Schadstoffen – Umweltgifte, Schwermetalle – und geht mit diesen stabile Strukturen ein, so dass die Toxine über die Verdauung ausgeschieden werden können. In der Naturheilkunde sind Chlorella-Algen deshalb eine tragende Komponente der Schadstoffausleitung, die auch als Chlorella-Ausleitung bekannt ist und auf den Erfahrungen von Dr. Klinghardt basiert. Die Ausleitungskur entspricht auch der fünften Stufe des Wellnest 5 Schritte Programms. Aus diesem Grund sollen die Eigenschaften von Chlorellas nachfolgend näher beleuchtet werden.

Die vier Merkmale zur Bestimmung hochwertiger Chlorella-Algen

Die Entgiftungsleistung von Chlorellas korrespondiert mit deren Qualität. Zertifizierte Schadstofffreiheit, reine Inhaltsstoffe, streng kontrollierte Kultivierung und behandelte Zellwände garantieren Top-Qualität:

a.) Zertifizierte Schadstofffreiheit: Chlorellas müssen frei von Schadstoffen sein – sonst ist der Schaden größer als der Nutzen. Perfekt geeignet sind daher zertifizierte Algen: Produkte, die mit Prüf und Siegel nachweisen, dass der Hersteller in allen Produktionsphasen sauber gearbeitet hat. Tipp: Für höchste Vertraulichkeit sprechen zwei Laborberichte.

b.) Reine Inhaltsstoffe: Bindemittel und Füllstoffe haben in Algenpresslingen, Algentabletten oder Algenkapseln nichts verloren. Hochwertige Chlorella-Produkte enthalten weder tierische Zusätze (Gelatine) noch Calcium oder Magnesium. Reines Chlorella (Pulver, Pressling) ist daher zur Entgiftung am besten geeignet. 

c.) Streng kontrollierte Kultivierung: Von der Sonne verwöhnte und in geschlossenen Aquakulturen mit sauberem Frischwasser kultivierte Algen haben die größte Potenz. Da Chlorellas lichtsensitiv sind, entwickeln sie unter Sonnenlicht die höchste Energiedichte. Und Frischwasser aus dem Erdreich ist von Natur aus gefiltert und deshalb ideal, ein gesundes Wachstum zu gewährleisten. Natürlich muss – siehe „Zertifizierte Schadstofffreiheit“ – die Wasserreinheit gewährleistet sein. 

d.) Behandlung der Zellwände: Damit die wertvollen Inhaltsstoffe bekömmlich, vollständig und ohne Energieverlust aufgenommen und dem Stoffwechsel unmittelbar zur Verfügung gestellt werden, ist eine Behandlung der Zellwände notwendig. Doch nicht jede Methode ist geeignet. Nachteilig sind Temperatur-, Schleif- und Mahlverfahren. Besonders effektiv ist das „broken cell wall“-Verfahren.

Wellnest bietet schadstoff- und strahlungsfreie Chlorella-Algen

Wir bieten Ihnen garantiert schadstoff- und strahlungsfreie Chlorellas von reinster Qualität. Die Güteklasse wird bei jeder Lieferung aufs Neue in unabhängigen Laboruntersuchungen mit einem Reinheitszertifikat bestätigt. Nach dem Atomunfall in Fukushima haben viele Menschen Sorge, dass sie versehentlich verstrahlte Algen verzehren könnten – schließlich ist das größte japanische Algenproduktionsgebiet in Okinawa nur 1800 km von Fukushima entfernt; auch Taiwan als großer Algenexporteur liegt relativ nahe am Unglücksort. Doch wir beziehen unsere Chlorellas aus Bio-Süßwasser-Aquakulturen ohne Meerwasserkontakt, es besteht also kein Grund zur Sorge. 

Wellnest vertreibt nur Chlorellas aus Bio-Süßwasser-Aquakulturen

Bei Mikroalgen gibt es hinsichtlich Reinheit und Nährstofffülle große Unterschiede. Viele Hersteller legen zwar Wert auf saubere Produktionsbedingungen und kultivieren Chlorellas ohne Düngemittel, trotzdem können durch angrenzende industrielle oder landwirtschaftliche Anlagen Schadstoffe in die Wasserbecken gelangen. Wellnest hat ausschließlich Chlorella-Algen aus ökologisch bewirtschafteten und höher gelegenen Aquakulturen im Sortiment. Hier ist die Verunreinigungsgefahr sehr gering. Unabhängig davon lassen wir unser Angebot konsequent auf Rückstande prüfen. Dessen Reinheit wird durch das Bio-Label garantiert.

Wellnest setzt auf mechanisch aufgeschlossene Zellwände

Chlorellas besitzen eine feste, von Natur aus unverdauliche Zellwand aus Zellulose. Die hohe Nährwertkonzentration und das Vermögen, Schadstoffe im Organismus zu binden, kommt daher bei unbehandelten Algen nicht zum Tragen. Aber durch das „broken cell wall“-Verfahren ist es möglich, Zellwände effizient und schonend aufzubrechen. Dann können unsere Verdauungsenzyme die wertvollen Inhaltsstoffe verwerten. Unsere Chlorella-Algenpresslinge besitzen nicht nur ausnahmslos mechanisch aufgeschlossene Zellwände („broken cell wall“), sondern wurden zusätzlich einem speziellen Sprühtrocknungsverfahren unterzogen. Dieses erzeugt feine Risse in der Zellaußenhaut und verstärkt die verdauungsfördernden Effekte. 

Wellnest und der Chlorella-Wachstumsfaktor (CGF)

In den 1950ern isolierte ein japanischer Forscher aus Chlorellas die Substanz CGF („chlorella growth factor“, auf Deutsch: Chlorella-Wachstumsfaktor). Sie ist für eine schnelle Zellvermehrung und rasches Zellwachstum verantwortlich. Das macht Chlorella-Algen zu Vermehrungskünstlern – im Optimalfall entstehen innerhalb von 20 Stunden aus einer Algenzelle vier neue Zellen. Das Problem: CGF ist nicht bioverfügbar. Erst durch Mikronisierungsprozesse wird CGF frei und verwertbar. Dann beschleunigt CGF nicht nur das eigene Zellwachstum, sondern auch das von Zellen anderer Organismen. Wahrscheinlich ist dies die Erklärung für die hohe Lebenserwartung in Japan – dem Land mit dem traditionell höchsten Algenkonsum. Selbstverständlich bietet Wellnest nur Chlorella mit bioverfügbarem CGF. 

Chlorella-Algen enthalten ein breites Nährstoffspektrum 

Mit dem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien, pflanzlichem Eiweiß, Aminosäuren, Fettsäuren und Kohlenhydraten sind Chlorellas potente Nährstofflieferanten. Die Algen enthalten nahezu alle Vitalstoffe, die aus ernährungswissenschaftlicher Sicht für eine gesunde und ausgeglichene Ernährung relevant sind. Je 100 g Chlorella kann man von etwa 60 g pflanzlichem Eiweiß, 18 g ?Kohlenhydraten, 12 g ?Fett, 7 g ?Mineralstoffen und 3 g ?Rohfasern ausgehen. Der ?Brennwert von Chlorella beträgt ca. 1672 J (400 kcal). En detail:

- Proteine: Mit rund 60 Prozent Eiweißgehalt sind Proteine dominant. Damit ist der Proteingehalt von Chlorellas weit höher als bei den bekannten Proteinspendern Soja (35 %) oder Rindfleisch (32 %). Perfekt: 80 Prozent der Proteine werden im Darm resorbiert.

- Aminosäuren: Chlorella enthält 20 proteinogene Aminosäuren, darunter auch die acht essentiellen Aminosäuren Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin, die man grundsätzlich über die Nahrung zuführen muss.

- Vitamine, Mineralien: Die Vitalstoffbombe Chlorella enthält neben dem Provitamin A die Vitamine B1, B2, Niacin (B3/Nicotinsäure), Pantothensäure (B5), B6, Biotin (B7), B12, C, D, E und K. Des Weiteren die Mineralien Calcium, Chrom, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Phosphor, Selen und Zink, aber kein Jod!

- Sekundäre Pflanzenstoffe: Pflanzliche Geschmacks- und Geruchsstoffe wie der Chlorella-Wachstumsfaktor CGF bezeichnet man als sekundäre Pflanzenstoffe. Man schätzt, dass etwa 30.000 existieren. Viele haben eine antioxidative Wirkung.

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