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Aufgaben und Bedeutung der Nieren

Die Niere wirkt auf diverse körperliche Regelsysteme ein und ist neben der Leber unser zentrales Entgiftungs- und Entschlackungsorgan. So sind zum Beispiel der Blutdruck und die Ausscheidung etlicher, zum Teil giftiger Stoffwechselprodukte von gelungenen Nierentätigkeiten abhängig. Da die Niere im Zusammenspiel mit der Blase noch viele weitere wichtige Aufgaben wahrnimmt, ist es sinnvoll, neben Darm und Leber auch die Nieren regelmäßig einer vitalisierenden Reinigungs- und Entschlackungskur zu unterziehen – für das Wohlbefinden sind rundum funktionstüchtige Nieren grundlegend.

Nieren und Blase
Das Urinsystem, bestehend aus Nieren und Blase (© Fotolia)

a.) Entgiftung: Prinzipiell entsorgt die Niere wasserlösliche Schadstoffe, so auch das im Stoffwechsel anfallende Kreatinin. Daher gilt der Kreatininwert als Parameter zur Überprüfung der Nierenfunktion. Weitere Substanzen, für deren Ausscheidung die Niere verantwortlich ist, sind Harnsäure, Harnstoff, Phosphat, Sulfat, Ammonium und Salze. 

b.) Regulation: Die Nieren ordnen den Wasserhaushalt, sorgen für konstante Elektrolytmengen und -Konzentrationen und halten den osmotischen Zelldruck aufrecht. Zudem regeln die Nieren den Säure-Basen-Haushalt durch Ausscheidung überschüssiger Säuren 

c.) Erythropoetin (EPO): Dieses in den Nieren gebildete Hormon überwacht den Sauerstoffgehalt im Blut. Sinkt dieser ab, weil zu wenig rote Blutkörperchen für den Sauerstofftransport zur Verfügung stehen, wird Erythropoetin ausgeschüttet, welches das Knochenmark zur vermehrten Blutkörperchen-Produktion anregt. In Dopingskandalen hat EPO traurige Berühmtheit erlangt, im Klinikalltag wird Erythropoetin dialysepflichtigen Patienten verabreicht, um bei diesen Blutarmut als Folge unterregulierter Nierenfunktionen zu vermeiden.

d.) Blutdruck: Die Niere hat auf die beiden Blutdruck regulierenden Parameter Blutgefäßdurchmesser und Blutvolumen einen großen Einfluss. Sie sorgt dafür, dass dem Körper Wasser entzogen oder zugeführt wird und verhindert damit ein zu starkes Absinken des Blutdrucks (Folge: Organversagen) einerseits, und ein zu starkes Ansteigen des Blutdrucks (Folge: Arteriosklerose) andererseits. Die Wirkung auf den Gefäßdurchmesser zeigt sich in der Anpassung der Druckverhältnisse: Das in den Nieren produzierte Hormon Renin kanalisiert den Durchmesser und dadurch den Blutdruck – spezifische Sensoren im Organ geben Aufschluss über die Natriumkonzentration im Blut und damit über den Blutdruck. Bei zu niedrigen Konzentrationen wird Renin ausgeschüttet. Dieses stellt in Wechselwirkung mit Hormonen und Enzymen aus der Leber die Gefäße eng und erhöht den Blutdruck.

e.) Harnproduktion: Entgiftungsleistungen und die Stabilisierung des Wasser-Salz-Gleichgewichts werden über die Harnproduktion in den Nierenkörperchen geregelt. Ihre winzigen Blutgefäße haben zwar wasserdurchlässige Poren, allerdings sind diese nur so groß, dass Giftstoffe durchkommen – nicht aber Eiweiße, Vitamine oder Blutzellen. Im Anschluss an die Schadstofffilterung wird in den Harnkanälchen der Harn so stark konzentriert, dass nur ein Prozent des filtrierten Wassers in die Blase gelangt – 99 Prozent der ursprünglichen Wassermenge sowie Zucker und Salze werden zurückgewonnen: 150 Liter pro Tag. Allein die auszuscheidenden (giftigen) Substanzen verbleiben im Harn; dieser wird auf rund 1,5 Liter täglich konzentriert. Kommt es zu Einschränkungen der Nierentätigkeiten, bspw. durch Schwermetalle oder andere abgelagerte Rückstände, funktioniert die so wichtige Harnkonzentration nicht mehr vollständig, was sich am Drang bemerkbar macht, häufig Wasser lassen zu müssen.

Diese Abläufe sind komplex, fein aufeinander abgestimmt und anfällig für Störungen. Treten solche auf, ist mit gravierenden Folgen zu rechnen, die sich unmittelbar auf die Gesundheit auswirken. Dauerhafte Nierenschädigungen gilt es daher unbedingt zu vermeiden

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