sicher bezahlen

Kostenloser Versand (D) ab € 50.- | Schnelle Lieferung in 1-2 Tagen mit DHL | Kostenfreie Experten-Hotline (D) 0800 401 35 60

Mit Heilkräutern der Borreliose-Infektion natürlich begegnen

Die Zecke (Ixodes ricinus), auch als Laub- oder Holzbock sowie Schild- oder Waldzecke bekannt, ist ein knapp zwei Millimeter großes Spinnentier und mit den Milben verwandt. Man schätzt, dass weltweit rund 650 Zeckenarten existieren. Zecken sind als Überträger zweier Krankheiten weithin gefürchtet: der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die in extremen Fällen und vor allem bei Senioren Hirn- oder Hirnhautentzündungen verursachen kann, und der Lyme-Borreliose, benannt nach einem Örtchen im US-amerikanischen Bundesstaat Connecticut. Neben FSME und Borreliose können durch den Zeckenbiss noch zahlreiche weitere, sehr unangenehme Infektionskrankheiten übertragen werden, darunter verschiedene Typhus- und Fieberarten, deren Zahl in die Hunderte geht. Glücklicherweise sind sie hierzulande äußerst selten zu beobachten. Im Gegensatz zur Lyme-Krankheit.

Hohes Infektionsrisiko im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien

Zecke
Der gemeine Holzbock (© Fotolia/emer)

Wie viele Menschen in Deutschland jährlich an Borreliose erkranken, ist unbekannt, da es nur in acht Bundesländern eine Meldepflicht gibt. In diesen werden pro Jahr rund 8.000 Borreliose-Fälle registriert. Allerdings liegt die Dunkelziffer wesentlich höher, man geht von 100.000 Fällen aus. Zwar sind Zecken in ganz Deutschland in den Übergangsbereichen zwischen Wäldern und Wiesen heimisch, aber Borreliose übertragen sie bevorzugt in ländlichen Gebieten. Am größten ist das Infektionsrisiko in Bayern, Sachsen und Brandenburg entlang der Grenzen zu Tschechien und Polen; in Städten und Ballungsräumen besteht generell eine geringe Infektionsgefahr mit Borrelien-Spirochäten.

Zeckenstich – und dann? Klassische Borreliose-Merkmale

Vielfach bleibt der Zeckenstich ohnehin unbemerkt oder hat einen milden Infektionsverlauf. Charakteristisch ist die Wanderröte, ein sich von der Stichstelle ausbreitender Fleck, der mit grippeähnlichen Symptomen einhergeht, zum Beispiel Kopfschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit. Befällt das spiralförmige Bakterium Nerven und Gehirn, spricht man von Neuroborreliose. Für diese sind schmerzhafte Herzmuskel-, Nerven- und Gehirnhautentzündungen sowie Lähmungserscheinungen typisch. Sie können einen chronischen Verlauf nehmen. Unter Umständen folgt dem Zeckenstich nach Monaten oder sogar Jahren die Lyme-Arthritis, ein Form degenerativer Gelenkentzündungen. Tödliche Krankheitsverläufe sind extrem unwahrscheinlich. 

Ist das Ende des Antiobiotika-Zeitalters gekommen?

Bis vor wenigen Jahren ging man davon aus, dass der Zeckenbiss selten eine gravierende Tragweite besitzt. So ist die Lyme-Krankheit überhaupt erst seit 1975 bekannt. Doch wie Wolf-Dieter Storl in seinem Bestseller „Borreliose natürlich heilen“ berichtet, schickt sich die Borreliose seit den 1990er Jahren an, zur Volkskrankheit zu mutieren. Weiterhin galt bis vor Kurzem die Meinung, Borreliose-Infektionen ließen sich mit Antibiotika wirksam bekämpfen. Aber auch diese Annahme widerlegt Storl. Er beschreibt Borreliose als Multisystemerkrankung, die alle Organe angreifen und diverse Symptome vortäuschen kann. Als wäre das nicht schlimm genug: Anscheinend bleiben Antibiotika bei Borreliose immer häufiger nicht nur wirkungslos, sondern rufen sogar eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes hervor. Wie ist das möglich? Storls Antwort: Das Ende des Antiobiotika-Zeitalters ist gekommen.

Mikroorganismen sind – leider! – clevere Anpassungskünstler

Storl führt aus, dass seit der Entdeckung des Penicillins erstens die Verschreibung von Antibiotika stetig zugenommen hat, und zweitens die vermeintliche Wunderwaffe gegen Erreger in immer höheren Maß in der Massentierhaltung zum Einsatz kommt. Mit anderen Worten: Seit rund hundert Jahren werden Bakterien mit Antibiotika geradezu bombardiert. Doch Mikroorganismen sind bedingt durch die rasche Generationsfolge wandlungsfähige Überlebenskünstler – auf wachsenden Selektionsdruck und wechselnde Umweltbedingungen können sie sehr schnell reagieren. Ihre erstaunlichen Anpassungsleistungen machten aus relativ harmlosen Kleinstlebewesen resistente Superbakterien: Organismen wie Krankenhauskeime, die abtötende Mittel links liegen lassen und aggressiver sind, als die Erreger der Vor-Antibiotika-Ära.

Antibiotika greifen Bakterien in den Teilungs- und Vermehrungsphasen an

Wilde Karde
Wilde Karde (© Fotolia/@nt)

Natürlich gibt es Infektionen wie Tuberkulose, Meningitis, Lungenentzündungen oder Syphilis, die den Antibiotika-Einsatz erforderlich machen. Doch um zu verstehen, warum sie gerade bei Borreliose versagen, lohnt der Blick auf deren Wirkweise. In der Regel greifen Antibiotika die sich neu bildenden Bakterienzellwände in den Teilungs- und Vermehrungsphasen an. Viele Bakterien teilen sich ein- bis zweimal in der Stunde, was den Medikamenten potentiell eine große Durchschlagskraft verleiht. Daher genügt es meist, Antibiotika die verordneten zehn Tage einzunehmen. Borrelien jedoch teilen sich nur alle zwölf bis 24 Stunden, und nur einmal in 28 Tagen kommt es zu einem massiven Vermehrungsschub. Falls ihnen das Milieu zusagt. Borrelien haben die Fähigkeit, längere Ruhephasen einzulegen und abzuwarten … Um diesem Verhalten mit Antibiotika zu begegnen, müsste man zwölf, 15 oder 18 Monate lang täglich mehrfach Pillen schlucken. Und damit kommen wir zum nächsten Problem.

Paradox: Der Schutz vor Bakterien macht anfälliger für Krankheiten

Antibiotika (zer-)stören die gesunde Darmflora und begünstigen ein pilzfreundliches Klima im Körper. Schon nach wenigen Tagen werden nützliche Darmbewohner dezimiert – schädliche Mikroorganismen, die die Immunabwehr bislang zuverlässig in Schach hielten, nehmen Überhand. Eine spürbare Belastung für den Körper. Wenn nun Erreger von außen den im Darm geschaffenen Freiraum besiedeln, wird das Immunsystem weiter geschwächt. Fehlernährung, Bewegungsmangel oder Schadstoffbelastungen verstärken diesen Effekt. So kann es zur absurden Situation kommen, dass ein Medikament genau sein Gegenteil bewirkt. Nicht umsonst sagt man, dass der vitale Darm die beste Grundlage für ein stabiles Immunsystem darstellt.

Besser das Immunsystem unterstützen, nicht schwächen

Soweit die Theorie. Doch was ist, wenn die Zecke bereits gebissen hat, und sich von der Bissstelle die wandernde Röte ausbreitet? Wenn Unwohlsein, Schlappheit, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen hinzukommen? Dann ist das erste Krankheitsstadium der Lyme-Borreliose erreicht und eine schnelle Entscheidung fällig: Versucht man’s doch mit Antibiotika, weil der Arzt auf dessen Einnahme drängt? Oder wählt man eine pflanzliche Alternative? In Untersuchungen mit Waldarbeitern fand man heraus, dass der Körper dazu in der Lage ist, Antikörper gegen Borrelien zu entwickeln. Sollte man daher die Frage nicht anders formulieren? Wäre es nicht generell sinnvoll, das Immunsystem zu unterstützen, anstatt es zu schwächen? Wie Storl darlegt, ist die Kardenwurzel Kur ein therapeutisches Mittel, die körpereigenen Abwehrkräfte so spezifisch zu steigern, dass Borrelien unwirksam werden.

Mit pflanzlichen Mitteln die Selbstheilungskräfte anregen

Generell empfehlen sich zur Stärkung der Abwehrkräfte eine ausgeglichene und vitalstoffreiche Ernährung, körperliche Bewegung an der frischen Luft gepaart mit Erholung, genügend Schlaf und sanft dosierter Sonnenschein. Immunstärkende sowie reinigende bzw. entschlackende Kräutertees, zum Beispiel aus Brennnesseln, Wasserhanf, Schafgarbe oder Hagebutten, runden das Paket sinnvoll ab. Im Krankheitsfall sollte man auf bestimmte Heilpflanzen zurückgreifen – bekanntlich ist gegen jedes Übel ein Kraut gewachsen. Bei Borreliose ist es nun speziell die Karde, die einen überaus günstigen Einfluss auf die Physis hat. Die wilde Karde ähnelt der Distel und ist in Europa und den gemäßigten Klimazonen heimisch. Zu ihren Wirksubstanzen gehören Gerbstoffe, Bitterstoffe, Iridoide, Saponine, organische Säuren sowie Inulin und Tannin.

In der Kräuterheilkunde hat die Karde eine lange Tradition

Auszüge der Kardenwurzel haben in der Naturheilkunde und Volksmedizin eine lange Tradition. Lange bevor Storl – im Übrigen motiviert durch zahlreiche Hinweise anderer Kräuterkundler und Alternativmediziner – die Wilde Karde gegen Borreliose einsetzte und ihr mit einem überaus informativen und unterhaltsamen Buch ein Denkmal errichtete, fand die Pflanze bei Gelenk- (Arthrose, Gicht, Rheuma etc.) und Hautproblemen (Fisteln, Warzen, Akne usw.) Beachtung. Weiterhin sagt man der Karde schweiß-, galle- und harntreibende sowie entschlackende und verdauungsfördernde Wirkungen nach. Hildegard von Bingen empfahl bereits im 12. Jahrhundert die Kardenwurzel bei Vergiftungen. Und auch die TCM weiß die Karde bei diversen Gebrechen zu schätzen. 

Basis der Kardenwurzel Kur: Wirkstoffreicher Frischpflanzen-Auszug

Katzenkralle
Getrocknete Katzenkralle (© Fotolia/hjschneider)

Was macht nun die Kardenwurzel Kur genau aus? In erster Linie das Vorhandensein eines wirkstoffreichen Auszugs. Je mehr sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle die Kardentinktur enthält, umso besser. Eine solche ist das Wellnest Bio Kardenwurzel Frischpflanzen Konzentrat – aufgrund des Ansatzverhältnisses 1:1,8 sind sowohl die schnellen als auch langsam löslichen Bestandteile der Karde in das Mazerat übergegangen, so dass dieses das volle Wirkstoffspektrum abbildet. Da es bei pflanzlichen Heilmitteln schwierig ist, eine genau Dosierung anzugeben, sollte man diese der körperlichen und emotionalen Verfassung, dem Alter, der Größe und dem Gewicht anpassen – weder Menschen noch Infektionen sind standardisiert. Der Literatur ist zu entnehmen, dass man mit dreimal täglich einem Löffel Extrakt vor den Mahlzeiten einen guten Anfang macht. Leichtgewichte greifen zum Tee-, groß Gewachsene zum Suppenlöffel …

Schwitzen!!! Bei Temperaturen über 42° C verkümmern Borrelien

Storl regt an, die Kardenwurzel Einnahme durch Begleitmaßnahmen zu fördern. Für ihn gibt es aus naturheilkundlicher Sicht weder den einen Ansteckungsgrund, noch den einen Heilwirkstoff – erst das ganze Orchester bringt die Musik zum Klingen. Aus diesem Grund regt er die Überhitzungstherapie an. Da Borrelien-Spirochäten Temperaturen über 42° C nicht überleben, fördern Saunagänge und Schwitzhüttenbesuche die Gesundung. Die künstliche Überhitzung ahmt Fieber nach, eine natürliche Immunreaktion gegen Infektionen, die schweißtreibend wirkt, die Durchblutung fördert und Erreger abtötet. Darüber hinaus betont Storl, ganz im Einklang mit dem Wellnest 5 Schritte Programm, die Wichtigkeit einer basischen, auf frischem Obst und Gemüse basierenden Ernährung. Besonders immunstärkend ist bei der Kardenkur zudem der Verzehr von Apfelessig.

Kardenwurzel ergänzen: Katzenkralle ist gut fürs Immunsystem

Neben Storl gibt es noch eine Vielzahl weiterer pflanzenheilkundiger Experten, die ihre Erfahrungen bei der natürlichen Borreliose-Behandlung gemacht haben. So zum Beispiel der „Ausleitungspapst“ Dr. Dietrich Klinghardt und der Phytotherapeut Stephen H. Buhne. Beide regen den Verzehr von Katzenkralle (Uncaria tomentosa) bzw. Cat’s Claw an. Das Labkraut aus der Familie der Rötegewächse ist in den tropischen Urwäldern entlang des Amazonas zuhause und dort als Samento oder Una de Gato geläufig. Indigene Volksgruppen verwenden die Innenrinde und Wurzel der Katzenkralle bei Entzündungen, offenen Wunden sowie rheumatischen und arthritischen Gelenk- und Knochenschmerzen. Die westliche Kräuterkunde schätzt die immunstimulierenden, antioxidativen, entzündungshemmenden, entgiftenden, reinigenden und lymphverbessernden Eigenschaften der Pflanze. Insbesondere der positive Einfluss aufs Immunsystem konnte in zahlreichen Untersuchungen in vivo und in vitro nachgewiesen werden. Wellnest stellt Katzenkralle als naturreinen Kräuterbitter mit einem hohen Anteil sekundärer Pflanzenstoffe und ätherischer Öle zur Verfügung.

Empfehlungen

  • Schlafstörungen

Durchsuchen Sie das Wellnest Magazin: