sicher bezahlen

Kostenloser Versand (D) ab € 50.- | Schnelle Lieferung in 1-2 Tagen mit DHL | Kostenfreie Experten-Hotline (D) 0800 401 35 60

Quecksilber/Amalgam: Eine permanente Vergiftungsquelle

Jeder Mensch sammelt automatisch im Lauf des Lebens Neurotoxine im Körper an. Es besteht die Vermutung, dass die Zahl der Substanzen, die auf den menschlichen Organismus eine giftige Wirkung haben, in die Millionen geht. Dabei nimmt Quecksilber eine prominente Position ein: das Metall ist das giftigste nichtradioaktive Element. Doch auch unter anderen Gesichtspunkten besitzt Quecksilber eine besondere Bedeutung. Einerseits hat das Schwermetall in seinen verschiedenen chemischen Zustandsformen einen synergistisch-verstärkenden Effekt auf andere Neurotoxine, andererseits behindert Quecksilber die körpereigene Entgiftung. Sobald man daran geht, den Giftstoff gezielt aus dem Organismus zu entfernen, beginnt der Körper damit, von sich aus weitere Neurotoxine auszuscheiden – auch wenn diese nicht „direkt angesprochen“ werden.

Im Mund ist Amalgam ein Heilmittel, sonst Sondermüll!?

Trotzdem sind Quecksilberformen wie Methylquecksilber in Medikamenten (Bluthochdruckmittel) sowie Impfstoffen (bspw. gegen Tetanus) enthalten. Auch Desinfektionsmitteln, Augentropfen, Aknepräparaten und Puder werden Quecksilberverbindungen beigemischt. Als Bestandteil des Zahnreparaturstoffes Amalgam findet es sich in Millionen Zahnfüllungen. Und das, obwohl das Material nach Entfernung aus dem Mund als Sondermüll behandelt werden muss.

Gebiss mit Amalgamfüllungen
Amalgam setzt permanent Quecksilber frei, das sich
im Körper einlagert (© Fotolia)

Amalgamfüllungen setzen kontinuierlich Quecksilberdämpfe frei

Das Einatmen von Quecksilber stellt die gefährlichste Einnahmequelle dar. Wird verdampftes Quecksilber inhaliert, absorbiert der Körper davon 82 Prozent und lagert diese im Nervensystem ab; wenn man anorganisches Quecksilber isst, werden lediglich sieben Prozent vom Körper aufgenommen – bei organischem Quecksilber (bspw. Methylquecksilber) liegt die Aufnahmequote allerdings bei rund 90 Prozent! Dazu muss man wissen, dass Quecksilber bereits bei Raumtemperatur verdampft, erst recht im Kontakt mit warmen Getränken und Speisen. Aufgrund dessen setzen Amalgamfüllungen kontinuierlich und über Jahrzehnte hinweg Quecksilberdämpfe frei.

Autopsien geben Aufschluss über die wahre toxische Belastung

Auch Zähneputzen, Zähneknirschen, Kaubewegungen und Säuren (Obst, Essig) lösen das Metall. Die Anwesenheit von Goldfüllungen oder -kronen kann die Ausscheidung von Quecksilber massiv erhöhen. Kurz: Wer Amalgamfüllungen besitzt, setzt sich einer permanenten Quecksilbervergiftung aus. Autopsien zeigten, dass die Quecksilberkonzentration im Gehirn mit der Anzahl und Größe der Verbleibdauer von Amalgamfüllungen korrespondiert: Je größer und häufiger die Amalgamfüllungen waren, umso höher war die Quecksilberkonzentration im Gehirn, je länger die Amalgamfüllungen im Mund waren, umso stärker war auch die toxische Belastung.

Nicht überall auf der Welt ist Amalgam willkommen

In Russland ist die Verwendung von Amalgam seit 1975 verboten. Auch in Japan wird seit 1982 auf Amalgam verzichtet. Die schwedische Gesundheitsbehörde erklärte 1990 Amalgam zu einem „unpassenden und giftigen“ Werkstoff. An den Türen kalifornischer Zahnärzte, die Amalgamfüllungen einsetzen, muss ein Warnschild auf den Einsatz dieser „chemisch-toxischen Substanz“ hinweisen, die „Geburtsdefekte und andere Schäden an den Fortpflanzungsorganen hervorrufen kann“. Hierzulande darf sich jeder Einzelne das Zahnreparaturmaterial selbst aussuchen. Da Amalgam jedoch der einzige Füllstoff ist, der von den Krankenkassen ohne Versichertenzuzahlung übernommen wird, findet die Substanz vorwiegend bei mittellosen Bevölkerungskreisen Zuspruch.

Für die Unbedenklichkeit von Amalgam gibt es keinen Beleg

In einem Versuch baute man Affen radioaktive Amalgamfüllungen ein. Nach 24 Stunden konnte im Rückenmark, in den Nebennieren, in der Niere, Leber, Darmwand und im Gehirn Quecksilber nachgewiesen werden. Bei einem anderen Versuch wurden Ziegen winzige Amalgamdosen ins Bindegewebe gespritzt, also an eine Stelle, an der Amalgam normalerweise abgelagert wird, wenn es nicht im Nervengewebe endet. Dabei zeigte sich, dass das Quecksilber innerhalb von 24 Stunden ins Rückenmark und von dort ins Gehirn wandert. Insofern überrascht es nicht, dass auch unzählige andere Untersuchungen, Experimente und Studien die hohe Toxizität von Amalgam bezeugten. Interessanter Weise gibt es weltweit keine einzige unabhängige wissenschaftliche Darlegung, welche die Unbedenklichkeit von Amalgamfüllungen belegt.

Vom Blut ins Bindegewebe in die Zellen ins Gehirn. Endstation

Gewisse Interessenverbände kolportieren immer wieder, Quecksilber sei ungefährlich, da die Substanz im Blut nicht nachgewiesen werden könne. Tatsächlich ist bereits sechs Wochen nach der Montage von Amalgamfüllungen ein Quecksilbernachweis im Blut unmöglich. Nur – aus dem Blut bedeutet nicht aus dem Körper. Wie dargestellt, wird das Metall im Wesentlichen über das Einatmen von Quecksilberdampf aufgenommen. Da dieser fettlöslich ist, gelangt Quecksilber ungebremst durch die aus Fettsäuren bestehenden Zellmembranen bis ins Gehirn: aus dem Blut wandert Quecksilber ins Bindegewebe, dann in die Zellen (vorwiegend Nervenzellen) und anschließend in den Denkapparat, da auch die Blut-Hirn-Schranke keine Barriere für das Gift darstellt.

Schadstoffdeponie Körper: Dauervergiftung macht krank

Der Schadstoff sammelt sich so lange an, bis der Körper mit Beschwerden und Erkrankungen auf die Dauervergiftung reagiert. Oder bis dieser „ganz nebenbei“ entsorgt wird: Frauen deponieren toxische Belastungen unter anderem im Uterus; werden sie schwanger, geben sie gespeichertes Quecksilber an den Fötus weiter – bei Erstgeborenen etwa die Hälfte der vorhandenen Menge. In den USA müssen daher Nabelschnüre aufgrund zu hoher Giftlasten als Sondermüll entsorgt werden.

Synergieeffekte – die sich selbst verstärkenden Ursachen

Quecksilber wirkt immer neurotoxisch – mengenunabhängig! Natürlich kann jeder Organismus bis zu einem gewissen Grad mit toxischen Belastungen fertig werden, aber einen allgemeinen Unbedenklichkeitswert gibt es nicht. Hinzu kommt: Quecksilber hat auch gerade im Zusammenspiel mit Metallen, Chemikalien, Schimmelpilzen und diversen Bakterien stark synergistische Effekte. Niemand weiß, wie stark die kumulativen Auswirkungen dieser Substanzen unter Federführung des Quecksilbers im individuellen Fall sind. Jedoch sind die typischen Symptome chronischer Schwermetallbelastungen bekannt.

a.) Systemische Effekte: Allergien, Alzheimer, Anämie, Appetitverlust (mit/ohne Gewichtsabnahme), Erschöpfung/Müdigkeit, Gewichtsverlust, G6PD-Mangel, kalt-klamme Haut (Extremitäten), Hauterkrankungen, Hypoglykämie („Unterzucker“), niedrige Körpertemperatur, Kopfschmerzen, Morbus Crohn, Nephrotisches Syndrom, Nieren- und Nebennierenerkrankungen (auch Infektionen), Schwindelanfälle, Störungen der Schilddrüse, sehr starke Transpiration mit häufigem Schwitzen in der Nacht, unerklärbare sensorische Symptome und Schmerzen.

b.) Neuropsychologische Schäden: Angst/Ängstlichkeit, Ataxie (gestörte Bewegungskoordination), Depressionen (auch manisch-depressiver Natur), Gefühlsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Koordinationsprobleme, Lethargie, Mangel an Selbstkontrolle, Multiple Sklerose, Muskelschwäche (bis zur Lähmung), Mutlosigkeit, Nervosität (oft mit Atemschwierigkeiten), Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Schüchternheit, Taubheit/Prickeln/Zittern (Finger, Hände, Zehen, Füße, Augenlider, Lippen, Zunge), schwindendes Selbstvertrauen, Unentschlossenheit, Unruhe, Verlust des Erinnerungsvermögens, Verschlossenheit, Verwirrung, Zornesausbrüche (irrationales Verhalten).

c.) Speziell bei Kindern: ADS/ADHS, Allergien, Asthma, Autismus, Hyperaktivität, Konzentrations- und Lernstörungen, Legasthenie und Neurodermitis stehen im Ruf, durch Impfungen, die organische Quecksilberverbindungen enthalten, oder durch Schadstoffe – insbesondere Quecksilber und andere Schwermetalle – verursacht zu werden, welche die Mutter an das Kind weitergegeben hat (und daher bei Erstgeborenen überdurchschnittlich oft zu beobachten sind).

d.) Magen-Darm-Trakt: Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankung), Divertikulitis (Ausstülpungen im Dickdarm), Durchfall bzw. Verstopfung, Magenkrämpfe, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (Milchprodukte, Eier).

e.) Kopfbereich: Beeinträchtigung des Sprach- und Hörvermögens, Gefühl brennender/prickelnder Lippen bzw. Gesichtshaut, metallischer Geschmack, Gewebepigmentierung, Glaukome („Grüner Star“), Geschwüre im Mundinnenraum, Klingeln im Ohr, Knochenschwund im Oberkiefer, Leukoplekie (Weißschwielen in der Mundschleimhaut; gilt als Krebsvorstufe), Mundgeruch, übermäßiger Speichelfluss, Stomatitis („Mundfäule“), lockere Zähne, Zahnfleischbluten.

f.) Kardiovaskuläre Erscheinungen: Abnormaler Blutdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Herzrhythmus-Störungen, abnorme Änderungen im S-T-Segment und/oder niedriger erweiterte P-Welle, erhöhte Triglycerde im Serum.

Eine Schadstoffausleitung ist bei acht Symptomen angeraten

Die Praxis hat gezeigt, dass die Behandlung vieler Beschwerdebilder nachhaltiger ausfällt, wenn zuvor eine Schadstoffausleitung durchgeführt wurde. Wenn mindestens acht der hier genannten Symptome zutreffen, ist eine Ausleitung angeraten. 

Empfehlungen

  • Schlafstörungen

Durchsuchen Sie das Wellnest Magazin: