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Umweltgifte und Schwermetalle: Neurotoxine gehen auf die Nerven

In den 1970ern machte die Weltgesundheitsorganisation darauf aufmerksam, dass 80 Prozent aller chronischen Erkrankungen in Bezug zu Umweltbelastungen stehen, also Schadstoffen wie Schwermetallen und Umweltgiften. Dr. med. Dietrich Klinghardt, ein Pionier der Schadstoffausleitung, geht einen Schritt weiter. Für ihn spielen bei allen chronischen Erkrankungen Schwermetalle eine Rolle. Statistisch gesehen stellen diese die am weitesten verbreitete Krankheitsform dar. Während bis vor wenigen Jahrzehnten akute Krankheitsfälle die Regel waren, sind es heute chronische. Die bauen sich – oft unerkannt – über Jahre hinweg auf. Man könnte sagen: sie entwickeln sich parallel zur Vergiftung des Organismus. Da Chronifizierungen definitionsgemäß nicht ausheilen bzw. durch nicht zu beseitigende Ursachen charakterisiert werden, sind sie mit großem Leid verbunden. Hier gilt es zielgerichtet mit einer Entgiftungstherapie zu intervenieren.

Schadstoffe knipsen der Gesundheit das Licht aus

Der Heilpraktiker Uwe Karstädt skizziert in seinem Buch „entgiften statt vergiften“ (2007) ein anschauliches Bild, das die Notwendigkeit der Ausleitung greifbar macht. Er vergleicht Gesundheit mit einer strahlenden Lampe. Wird diese mit einem Dimmer um ein Prozent heruntergedreht, fällt der Unterscheid unter die Wahrnehmungsgrenze. Wiederholt man den Vorgang mehrfach im Abstand weniger Minuten, wird man lange Zeit nichts bemerken. Doch irgendwann fällt auf, dass die Umgebung viel dunkler wurde. Analog verhält es sich mit dem Wohlbefinden. Im Lauf des Lebens tragen Faktoren wie Schwermetalle und Umweltgifte dazu bei, dass die Gesundheit nachlässt. Man fühlt sich erschöpft, alt, verbraucht. Wie Karstädt darlegt, kann dieser Prozess wieder – zumindest in Teilen – rückgängig gemacht werden. Durch die Verwendung bestimmter Präparate ist es möglich, den Körper zu entgiften, Mangelzustände auszugleichen und das allgemeine Energieniveau wieder anzuheben. Am besten, bevor die im Körper angesammelten Schadstoffe zu irreversiblen Krankheitsbildern führen. 

Vergiftungsquellen
Schadstoffe sind ein integraler Bestandteil der
industrialisierten Welt (© Fotolia/macrovector)

Die Quellen für Schadstoffe sind zahlreich. Und allgegenwärtig!

Wo kommen die Schadstoffe eigentlich her? Und wie gelangen sie in den Körper? Leider sind Schadstoffe aus der industrialisierten Welt nicht mehr wegzudenken und daher „natürliche“ Begleiter unseres Lebens. Schwermetalle und Arzneimittel-Rückstände im Trinkwasser; Pestizide in jedem zweiten Nahrungsmittel (über die Hälfte aller Pestizide gilt als krebserregend); Dioxine im Fisch und Hormone sowie Antibiotika im Fleisch; Feinstaub aus dem Verkehr; Zahnreparaturstoffe, allen voran Amalgam; quecksilberhaltige Konservierungsstoffe („Thiomersal“) in pharmazeutischen und kosmetischen Produkten; Konsistenzgeber, Konservierungs- und Duftstoffe in Kosmetika; Wohngifte in Möbeln und Bodenbelägen (Lösemittel, Formaldehyd); Weichmacher in Plastikflaschen, -folien und -behältern, die sich aus dem Kunststoff lösen und in Essen und Trinken gelangen … Kurz: Schadstoffe sind leider überall. Man unterscheidet:

- Toxische Metalle: Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Kadmium, Nickel, Zink oder Kupfer und Leichtmetalle wie Aluminium oder Titan sollten nicht in unserem Körper vorkommen. Eine Ausnahme bilden diejenigen Metalle, die den Mengen- und Spurenelementen (Mineralien) zugeordnet werden; deren Vorhandensein ist in einem bestimmten Maß für Gesundheit und Wohlbefinden erforderlich.

- Biotoxine: Winzige Moleküle, die als Zerfallsgifte bestimmter Erreger wie Würmer, Parasiten, Pilze oder Viren in Erscheinung treten. Sie werden von den Mikroorganismen als chemische Botenstoffe genutzt, um das Immunsystem sowie Verhaltensweisen und Essgewohnheiten so zu manipulieren, wie es für das Überleben des jeweiligen Erregers vorteilhaft ist.

- Xenobiotics: Synthetische Umweltgifte wie Dioxin, Formaldehyd, Holzschutzmittel, Insektizide, Kunststoffe, Lösungsmittel, Polychlorierte Biphenyle (allgegenwärtig nachweisbare, krebsauslösende Chlorverbindungen), Pestizide, Weichmacher (Phthalate und andere) etc.

- Sonstige Problemsubstanzen: Aromastoffe, Konservierungsstoffe, Reizmitteltoxine wie Glutamat (Geschmacksverstärker) oder Aspartam (Süßstoff), Kosmetika, Lebensmittelfarben etc.

Neurotoxine sind typisch für unsere moderne Welt 

Die unter a.) aufgeführten Substanzen sind am giftigsten, die unter d.) genannten Stoffe am wenigsten toxisch. Allgemein werden sie alle unter dem Begriff Neurotoxine zusammengefasst. Es handelt sich um Giftstoffe, die eine starke Affinität zum Nervensystem von Menschen und Tieren haben. Man muss davon ausgehen, dass jeder Mensch Neurotoxine im Körper hat. Vergleicht man den Bleigehalt von 500 Jahre alten Skeletten mit Menschenknochen aus der heutigen Zeit, wird eine bis zu 1000fach höhere Vergiftung erkennbar. Bei Autopsien von Verstorbenen mit Amalgamfüllungen liegt die Quecksilberbelastung in den Nieren und der Leber bis zum Neunfachen über den Werten von Menschen, die ohne den Zahnreparaturstoff auskamen.

Weitere Risikofaktoren, die zur Vergiftung beitragen

Ursächlich können auch Risikofaktoren sein, die entweder eine Anhäufung von Neurotoxinen im gesunden Körper begünstigen oder dessen Entgiftungsprozesse verlangsamen. Dazu zählen: Genetik, Medikamente, Erkrankungen und Operationen, Zufuhr hoher Kohlehydratmengen in Kombination mit Protein-Mangel (Vegetarier), chronische Verstopfung, Lebensmittel-Allergien, Gebrauch von homöopathischem Quecksilber, Elektrosmog, sozialer Status und frühkindliche Traumata.

Wie Neurotoxine in den Körper gelangen

Neurotoxine gelangen durch Essen, Trinken, Atmung und Berührung in den Körper. Sie werden über die Schleimhäute aufgenommen, von den Nervenenden absorbiert und innerhalb der Neuronen zu den Nervenzellen weitergeleitet. Dabei gehen die Neurotoxine folgende Wege:

- Neuronale Aufnahme: Axonaler Transport zur Wirbelsäule (sympathische Neuronen) oder zum Gehirnstamm (parasympathische Neuronen).

- Venöse Aufnahme: Über die Zentralvene zur Leber.

- Lymphatische Aufnahme: Über den Milchbrustgang zur Schlüsselbeinvene.

- Aufnahme durch Darmbakterien und Darmgewebe: Über die Pfortader zur Leber.

Auf ihrem Weg zerstören Neurotoxine die Vitalfunktionen der Nervenzellen, so zum Beispiel den axonalen Nährstofftransport, die mitochondrische Atmung und die genauen DNA-Daten.

Was unternimmt der Körper gegen Neurotoxine?

Der Körper versucht permanent, Neurotoxine über die zur Verfügung stehenden Ausleitungswege zu eliminieren, also über die Leber, Niere, Haut und Ausatmung. Zur Geltung kommen als prägende Mechanismen die Acetylierung, Glucuronidierung, Oxidation und Schwefelbindung. Die wichtigste Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Leber. Anfallende Ausleitungsprodukte werden überwiegend durch die Gallenflüssigkeit in den Dünndarm geleitet und über das Verdauungssystem ausgeschieden.

Das Problem: Die Schadstoffe werden zurückresorbiert …

Zumindest theoretisch, denn wegen ihres fettlöslichen und nervenaffinen Charakters werden die meisten Neurotoxine über die zahlreichen Nervenenden des enterischen Nervensystems (ENS) in die Darmwände zurückresorbiert. Das ENS besitzt über 100 Millionen Nervenzellen, das sind mehr als im gesamten Rückenmark. Es besteht aus den gleichen Zelltypen, Wirkstoffen und Rezeptoren wie das Gehirn, arbeitet aber völlig unabhängig von diesem und sorgt unter anderem dafür, dass Magen- und Darmsekrete ausgeschüttet, Nährstoffe ins Blut aufgenommen und Muskelkontraktionen gesteuert bzw. synchronisiert werden.

… und zirkulieren zwischen Darm, Leber und Gallenblase

Vereinfacht ausgedrückt: Ein über die Nahrung oder Luft aufgenommenes Schwermetall wie Blei wird über die Leber in den Darm ausgeschieden und im Dickdarm wieder resorbiert. Das heißt, das Neurotoxin verbleibt im Körper und beginnt dort im enterohepatischen Kreislauf zwischen Darm, Leber und Gallenblase zu zirkulieren. Der Zyklus hat keine spezifische Aufgabe, er beschreibt vielmehr ein Verhalten bestimmter Stoffe, welches sich aus deren Eigenschaften ergibt. Entsprechend kann und muss im Sinne der Gesundheitsvorsorge dieser Kreislauf unterbrochen und der Schadstoff vollständig ausgeleitet werden.

Früher oder später ruinieren Neurotoxine die Gesundheit

Neurotoxine richten Schäden an. Sie beeinflussen den Stoffwechsel und damit zentrale Körperfunktionen, verursachen Schmerzen und Lähmungen, lösen Erkrankungen aus, infizieren Psyche und Seele, mindern die Leistungsfähigkeit und manipulieren unser Verhalten … All dies ist bekannt, nur leider lässt sich schwer beweisen, dass zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen Quecksilberbelastungen und übertriebener Schüchternheit bei Jugendlichen besteht. Erst wenn eine Schadstoffausleitung durchgeführt wurde, und sich bestimmte Verhaltens-, Denk-, Gefühls- und Empfindungsweisen ändern, oder gar spezifische Beschwerdebilder verschwinden, kann auf ein verbindendes Band geschlossen werden. Da die Schadstoffbelastungen in der westlichen Welt bereits vor der Geburtsstunde beginnen – Quecksilber gelangt durch die Gebärmutter in den Fötus, Blei wird über die Plazenta und Muttermilch in das Baby eingeschleust (der WWF konnte allein in der Muttermilch 350 Schadstoffe nachweisen) –, postuliert Karstädt sogar: „Wer wirklich wissen will, wer man ist, muss erst einmal die Schwermetalle loswerden.“

Beispiele, wie sich Neurotoxine auf die Gesundheit auswirken können

a.) Systemische Störungen: Organische Metallverbindungen wie Methylquecksilber finden wegen ihrer antimikrobiellen und konservierenden Wirkungen in Medizin- und Kosmetikprodukten Verwendung. Leider werden sie leichter ins zentrale Nervensystem aufgenommen als anorganische Verbindungen. Durch akut hohe Belastungen oder wiederholten Kontakt sind „Überempfindlichkeitsreaktionen“ möglich, klassischer Weise Allergien. Manche Wissenschaftler und Impfgegner gehen sogar so weit, und kennzeichnen Autismus und andere neuropsychologische Störungen als eine Folge von kumulierten Quecksilber-Belastungen, zum Beispiel hervorgerufen durch Thiomersal, dem Natriumsalz einer organischen Quecksilberverbindung, welches Bestandteil von Impfstoffen und Arzneimitteln ist bzw. war.

b.) Immunsystem: Schwermetalle beeinträchtigen das zelluläre Immunsystem. Sie erhöhen nicht nur das Risiko für Allergien und die Anfälligkeit für Krebserkrankungen, sondern besorgen zugleich eine überschießende Produktion von Entzündungsstoffen. Daher gelten chronische Entzündungsvorgänge als ein Auslöser von Gefäß- und Herz-Kreislauferkrankungen.

c.) Unfruchtbarkeit: Lag die ungewollte Kinderlosigkeit bei fortpflanzungswilligen Paaren in den 1950ern bei 5-8 Prozent, betrug sie zum Jahrtausendwechsel etwa 15-20 Prozent. Ursächlich dafür sind v. a. Blei, Cadmium und Quecksilber. Letzteres belastet die Hirnanhangdrüse, was zuerst zu Hormonverschiebungen, dann zum Ausfall der Periode führt. Auffallend: bei Frauen mit mehreren Amalgamfüllungen sind Gelbkörperschwächen zu beobachten. Der Gelbkörper ist für die Progesteronproduktion in der beginnenden Schwangerschaft zur Einnistung der Eizelle unabdingbar.

d.) Schädigung des Ungeborenen: Seit den Untersuchungen im japanischen Minamata (1952-60) ist bekannt, dass Schwermetalle und andere fettlösliche Umweltgifte in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Bereits 1911 machte T. Oliver im „British Medical Journal“ darauf aufmerksam, dass Frauen, die bei ihrer Arbeit in der Fabrik mit Blei in Berührung kommen, behaupteten, sie würden durch die Schwangerschaft die Risiken einer Bleivergiftung mindern, da sie aufgenommenes Blei an die ungeborenen Kinder abgäben. Zwar würden die Föten nicht überleben, doch sie wären das Blei losgeworden.

e.) Bluthochdruck: Erste Hinweise auf die negativen Auswirkungen von Blei auf den Bluthochdruck stammen aus dem Jahr 1886! Neuere Studien zeigten, dass chronische Bleibelastungen das Vorhandensein gefäßerweiternder Substanzen reduziert und dasjenige gefäßverengender Botenstoffe erhöht.

f.) Mykosen: Durch parasitäre Erreger (Pilze, Hefen) verursachte Infektionen im lebenden Gewebe sind zwar häufig zu beobachten, aber nicht normal. Bestes Beispiel sind Candidosen, also Infektionen mit Candida albicans und verwandten Hefen. Diese sind symptomatisch für ein desolates Darmmilieu. Sie werden v. a. durch Fehlernährung und Medikamentengaben (Antibiotika, Antibaby-Pille) verursacht. Ein gesunder Darm ist frei von Pilzbesiedelungen, erst ein marodes Darmmilieu gewährt Pilzen eine Heimat.

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