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Weit verbreitet: Blähungen, Verstopfungen, Durchfall und andere Verdauungsprobleme

Die Verdauung hat einen massiven Einfluss aufs Wohlbefinden. Ein Umstand, dessen persönliche Tragweite sich oft erst dann offenbart, wenn die Abläufe im Magen-Darm-Trakt beeinträchtigt sind, Verdauungsprozesse zu schnell oder schleppend verlaufen und sich Beschwerdebilder wie Verstopfungen, Blähungen, Durchfall oder Völlegefühle einstellen. Treten diese regelmäßig auf bzw. sind von langer Dauer, liegen ernsthafte Störungen im Verdauungstrakt vor. Dass diese wieder von alleine verschwinden, ist unwahrscheinlich. Die Ursachen deregulierter Darmtätigkeiten sind zumeist individuell erworben und finden sich regelhaft in Fehlernährung, Bewegungsmangel, Stress sowie einseitigen Konsumgewohnheiten.

Verdauungsprobleme
Meist "hausgemacht": Ernährungsbedingte
Verdauungsstörungen (© Fotolia/Tom Wang)

Zivilisationskrankheit „Verdauungsprobleme“

Der Sachverhalt verdeutlicht, dass Verdauungsschwierigkeiten eine typische Zivilisationskrankheit darstellen: in Industrienationen epidemisch verbreitet – hierzulande leidet jeder fünfte Erwachsene unter chronischer Verstopfung –, in Entwicklungsländern nahezu unbekannt. Auslöser sind zu viele Säurebildner und zu wenig Ballaststoffe sowie Zucker, Weißmehl und Fleisch im Übermaß. Auch wenn industriell verarbeitete Nahrungsmittel wesentlich für gestörte Verdauungsprozesse gelten, spielen bei Funktionsstörungen im Darm noch weitere Faktoren eine Rolle. Neben den oben genannten sind dies Flüssigkeitsmangel, Schadstoffe und Darmbewohner. Von diesen gibt es zwei Arten: Bakterien und Parasiten.

a.) Bakterien: Eine gesunde Darmflora besteht aus rund 400 verschiedenen Mikroorganismen, die in Milliarden von Einheiten den Darm bevölkern. Sie erzeugen ein Milieu, welches die reibungslose Tätigkeit des Darmapparates gewährleistet. Zu saure und denaturierte Ernährung, Antibiotika, Hormonpräparate oder Schadstoffe dezimieren diese hilfreichen Bewohner und verändern ihre Zusammensetzung. Konsequenzen sind Blähungen, Entzündungen und Nährstoff-Mangelerscheinungen.

b.) Parasiten: Dünn- und Dickdarm erstrecken sich über etliche Meter Länge. Hier findet die Zerlegung und Aufspaltung der Nahrung statt. Die Dünndarmwand stellt ein System aus Falten, Zotten und einem feinen Bürstensaum dar, zusammengerechnet eine Fläche von etwa 200 qm. Durch falsche Ernährungsgewohnheiten und denaturierte Lebensmittel verklebt der Bürstensaum und eröffnet so ideale Besiedelungsräume für parasitäre Pilze. Der Dickdarm hingegen gleicht einem Muskelschlauch mit leichten Einbuchtungen. Schwer verdauliche und ballaststoffarme Nahrungsmittel wie Fleisch lagern sich in diesen ein. Dadurch kommt es zu Aussackungen der Darmwand, in denen sich Kotreste sammeln – Keimzellen für chronische Entzündungen, die oft nur operativ entfernbar sind.

Fehlbesiedelung des Darms durch Parasiten

Im Darm vieler Menschen leben Hefepilze. Sie besitzen die Fähigkeit, sich in der Darmschleimhaut mit Hilfe von Enzymen festzusetzen. Besondere Popularität genießt die Art Candida albicans: sie kann bei 50 Prozent der Bevölkerung nachgewiesen werden. Der schädliche Hefepilz nistet sich in verklebten und verkrusteten Ausbuchtungen des Dünndarms ein. Dort verdrängt er die guten Darmbakterien und schafft Raum für weitere Pilzbesiedelungen. Zudem dringt er in die Immunzelle des Darms ein und vermehrt sich dort.

Weit verbreitet: Hefepilz Candida albicans

Candida albicans macht sich durch viele unangenehme Symptome bemerkbar. Dazu zählt vor allem ein ausgeprägter Zuckerhunger, denn die Kohlenhydrate des Zuckers stellen die Hauptnahrungsquelle des Pilzes dar. Sie werden zu Kohlendioxid und Alkohol verstoffwechselt, was Blähungen und Tagesmüdigkeit zur Folge hat. Hefepilzkulturen können sich etwa alle 20 Minuten verdoppeln. Bei moderatem Zuckerkonsum vermehrt sich Candida albicans jedoch nur mäßig. Erstaunlich ist, dass das Immunsystem die Pilzbesiedelung trotz gravierender Auswirkungen toleriert: Zuerst übersäuert der Darm, dann verschiebt sich die Darmflora in ein ungesundes Milieu, womit die Anfälligkeit für Infektionen und Erkrankungen steigt.

Candida-Infektionen und Schwermetallbelastung

Wie man feststellte, bekämpft der Körper die Hefebesiedelung nicht, da Candida-Infizierte in der Regel mit Schwermetallen belastet sind. Insofern muss man die Candida-Bildung als Schutz des Organismus vor Toxinen betrachten. Der Körper zieht es vor, Gifte an den Pilz zu binden und im Darm zu speichern, da er ansonsten mit diesen überfordert wäre. Pilzbesiedelungen entstehen also immer dann, wenn die körpereigene Abwehr nur unzureichend funktioniert. Dadurch haben Parasiten die Chance, sich im Wirtsorganismus einzunisten und auf dessen Kosten zu leben. Heutzutage finden sich aufgrund der Umweltgift- und Schwermetall-Belastungen bei fast jedem Menschen Parasiten im Darm. Ist eine Pilzbesiedelung im Darm deshalb normal? Nein. Und in gewissen Grenzen auch keine Erkrankung – jedoch der Hinweis auf Verschiebungen des Darmmilieus. Und ist dieses aus dem Gleichgewicht geraten, drohen Probleme.

Parasiten setzen Beschwerdekreislauf in Gang

Wenn der Darm durch Fehlernährung und Fehlbesiedelung seinen Aufgaben nur noch eingeschränkt nachkommt, setzt ein unangenehmer Beschwerdekreislauf ein, der seinen Ausgangspunkt in der dauerhaften Übersäuerung des Magens hat. Diese schädigt die Schleimhäute in Magen und Darm. Der pH-Wert im Dünndarm sinkt ab, Hefepilze verdrängen die gesunde Darmflora. Bei Beibehaltung der schlechten Ernährungsgewohnheiten, vor allem durch hohen Zucker- und Kohlenhydratkonsum, vermehren sich die Pilze sehr rasch. Sie produzieren in ihrem Stoffwechsel Gase und Alkohol. Letzterer belastet die Leber, die dadurch in ihrer Arbeitsleistung stark eingeschränkt wird. Die Gase übersäuern den Darm und das Gewebe, woraufhin der Magen verstärkt Natriumbikarbonat produziert. Mit Natriumbikarbonat wird aber gleichzeitig die Produktion von Salzsäure ausgelöst, was den Darm weiter übersäuert und die Pilzkulturen zur Vermehrung antreibt.

Verstärkt die Wirkzusammenhänge: Helicobacter pylori

Häufig kommt nun im Magen ein Bakterium zum Tragen, das in diesem Beschwerdekreislauf als Verstärker wirkt: Helicobacter pylori. Mehr als die Hälfte aller Menschen sind davon infiziert. Es wird für diverse Magenerkrankungen, die mit einer verstärkten Sekretion von Magensäure verbunden sind, verantwortlich gemacht (Gastritis, Geschwüre). Eine chronische Infektion gilt als Risikofaktor für die Entstehung eines Magenkarzinoms. Typische Beschwerdebilder sind: aufgeblähter Bauch (oft unmittelbar nach dem Essen), Sodbrennen, Verstopfung und/oder Durchfälle, Übelkeit, Abgeschlagenheit, Nahrungsmittelüberempfindlichkeit. Helicobacter pylori kann nur durch eine ärztlich begleitete Antibiotika-Therapie wirksam behandelt werden. Damit diese dauerhaft erfolgreich ist, sollten zuvor die auslösenden Ursachen beseitigt und der Darm saniert werden. Dabei gilt es einiges zu beachten.

Mit dem Wellnest Darm-Vital Paket die Ursachen beseitigen

Da der Candida-albicans-Befall eine durch Schwermetallbelastungen ausgelöste Schutzinfektion darstellt, sollten die Hefepilze nicht mit gängigen Anti-Pilzmedikamenten eliminiert werden, da dieses Vorgehen eine Schadstoffschwemme zur Folge hat, welche den Körper stark belastet. Auch das Aushungern der Pilzkulturen durch eine Candida-Diät (vollständiger Verzicht auf Kohlenhydrate, raffinierten Zucker, Auszugsmehle) ist problematisch. Candida kann ins Blut gelangen und sich dort von der Glukose ernähren, die zur Energieversorgung der Zellen bestimmt war. Über die Blutbahn erreicht der Pilz die Organe und kann dort, erst einmal festgesetzt, zu Funktionsstörungen beitragen. Zur nachhaltigen Beseitigung von Pilzen und Parasiten empfiehlt sich deshalb das Wellnest Darm-Vital Paket.

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