So wirkt CBD im Körper: Die pharmakologischen Effekte hanfhaltiger Nahrungsergänzungen

So wirkt CBD im Körper: Die pharmakologischen Effekte hanfhaltiger Nahrungsergänzungen

Die Nachfrage nach Cannabidiol wächst, auch im Wellnest Onlineshop sind hochwertige CBD-Produkte erhältlich. Dank dem breiten Wirkungsspektrum bietet der aus Hanf gewonnene Pflanzenstoff viele präventive und komplementäre Einsatzmöglichkeiten von A wie Appetitförderung bis Z wie Zellschutz. Abhängig von weiteren Zutaten können die Wirkungen ganz unterschiedlich sein. Das macht CBD zum multitalentierten Allrounder unter den Nahrungsergänzungen.

Kategorien: Krankheit, Körper & Geist, Pflanzen

Inhaltsverzeichnis

Der medizinische Einsatz von Hanf hat eine lange Tradition

Seit über 5000 Jahren werden Hanfgewächse (Cannabaceae) zur Herstellung von Nahrungsmitteln, Brennstoffen, Textilien und medizinischen Produkten verwendet. Damit ist Hanf eine der ältesten Kulturpflanzen. Zwei Aspekte sind für die Pflanze charakteristisch: Erstens bringt Hanf sehr hohe Erträge, zweitens lassen sich alle Pflanzenteile sinnvoll verwerten.

Aufgrund des beachtlichen medizinischen Potentials nahm das wissenschaftliche Interesse an Hanf in den letzten Jahren stetig zu. Dabei rückten die Phytocannabinoide in den Fokus, also die pflanzlichen Cannabinoide. Forschungen ließen erkennen, dass insbesondere Cannabidiol, kurz CBD, eine hohe pharmakologische Wirksamkeit besitzt.

CBD – ein sicher wirksames Mittel der Natur

Cannabidiol ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der in der Hanfpflanze überwiegend als Carboxylsäure vorliegt. CBD zeichnet sich durch ein enormes Anwendungsspektrum aus und gilt deshalb als das vielfältigste Cannabinoid von Hanf. Für therapeutische Anwendungen wird die Substanz aus dem weiblichen Hanf der Gattung Cannabis sativa gewonnen.

Im Gegensatz zum berauschenden Tetrahydrocannabinol wirkt CBD nicht auf das zentrale Nervensystem. Obwohl beide Stoffe eine ähnliche Molekülstruktur besitzen, hat CBD keine psychoaktive Wirkung. Der Einsatz CBD-haltiger Nahrungsergänzungen ist legal und sicher: Supplemente mit CBD sind zur unbedenklichen Selbstmedikation geeignet und ohne Rezept erhältlich, zum Beispiel im Wellnest Onlineshop .

Hanf enthält rund 500 Pflanzenstoffe. Dazu gehören Flavonoide, Terpene und Phytocannabinoide. Von diesen sind mehr als 100 bekannt, unter anderem Cannabidiol, Cannabigerol, Cannabinol und Tetrahydrocannabinol (THC). Das psychoaktive THC ist für die berauschende Wirkung der Hanfpflanze verantwortlich. Der Pflanzenstoff bestimmte im 20. Jahrhundert das Image von Hanf. Das hat sich geändert. Durch die Verbreitung von CBD erkennen immer mehr Menschen, dass Hanf im Sinne der Gesundheit eingesetzt werden kann und assoziieren Cannabis mit einer Heilpflanze.

CBD hat eine breite therapeutische Wirksamkeit

Mit den Endocannabinoiden existieren in unserem Körper CBD-ähnliche Stoffe. Sie sind Teil des Endocannabinoid-Systems. Dieses unterstützt die Regulation diverser Körperfunktionen wie Appetit, Immunabwehr, Hormonproduktion, Schlaf oder Stimmung. Die Einnahme von CBD wirkt auf das Endocannabinoid-System ein und kann dazu beitragen, dessen Funktionen im Gleichgewicht zu halten.

Die Forschung beschreibt appetitanregende, angstlösende, beruhigende, entspannende, entkrampfende, entzündungshemmende, immunstimulierende, neuroprotektive, Schmerz und Übelkeit lindernde sowie zellschützende (antioxidative, antikarzinogene, antitumorale) Eigenschaften.

Hanfhaltige Nahrungsergänzungen: Für wen ist CBD geeignet?

CBD besitzt viele positive Eigenschaften und beeinflusst über das Endocannabinoid-System zahlreiche Funktionen. Daraus ergeben sich zahlreiche präventive und komplementäre Einsatzmöglichkeiten für CBD-Konzentrate.

Migräne, Kopfschmerzen, Krämpfe, Entzündungen und entzündungsbedingte Schmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen sind Ereignisse, die klassisch für CBD-Supplemente sprechen. Als typische Einsatzgebiete gelten zudem Stress, Schlafstörungen, Ängste, Burn-out und depressive Stimmungslagen. Da CBD die Gedächtnisleistungen, Planungsfähigkeit, Konzentration und das Lernvermögen verbessert, eignet sich das Pflanzenextrakt außerdem zum „Gehirndoping“. Bei Vorsorgen genießt der Pflanzenstoff einen guten Ruf als Anti-Aging-Mittel, denn CBD ist ein starker Radikalfänger. Antioxidantien benötigt das Immunsystem, um freie Radikale zu neutralisieren und oxidativen Stress und Zellschäden zu vermeiden.

Alltägliche Anwendungsbeispiele für CBD:

  • Prüfungen stehen an: Um sich besser zu fokussieren und konzentrierter zu lernen.
  • Schlafprobleme: Ängste nehmen, Gedankenkarussell unterbrechen, einschlafen können.
  • Weibliche Periode: Regelschmerzen und Krämpfe lindern.
  • Stress im Büro: Druck reduzieren, Ausgeglichenheit verbessern, vital sein.
  • Work-out: Damit sich die Muskeln nach intensiver Belastung schneller erholen.
  • Essstörungen: Appetit fördern und Übelkeit abschwächen.

Wie so viele Pflanzenstoffe entfaltet auch CBD in Kombination mit anderen Vitalstoffen (Vitamine, Aminosäuren usw.) eine verbesserte Wirkung. Um zur Ruhe zu kommen und gestörte Schlaf-Wach-Rhythmen wieder in den Takt zu bringen, bietet sich ein Stack mit Melatonin an. Die Anwesenheit von Koffein steigert wiederum die Aufmerksamkeit und geistige Leistungsfähigkeit. Im Wellnest Onlineshop erhalten sie entsprechende Zusammenstellungen zum Schlafen  und Lernen .

Therapiebegleitend empfiehlt sich CBD bei Krankheiten, die mit Entzündungen und Krämpfen verbunden sind, sowie Autoimmun- und Hauterkrankungen. Zum Beispiel Arthritis, Colitis ulcerosa, Fibromyalgie, Morbus Crohn, Multiple Sklerose und Rheuma. Ferner gibt es Hinweise, die für Cannabidiol bei Epilepsie, Krebs und Parkinson sprechen. Offensichtlich ist CBD in allen Fällen geeignet, Symptome zu lindern und Nebenwirkungen abzuschwächen.

Der Wirkmechanismus von CBD im Endocannabinoid-System

Noch wurden nicht alle biologischen Aktivitäten von CBD entschlüsselt und durch Studien belegt. Doch bekannt ist, dass die Einnahme von Cannabidiol auf vielfältige Weise das Endocannabinoid-System (ECS) stimuliert. Das genetisch codierte ECS ist eine Art Vermittler, der Nachrichten aus dem Körper zum Gehirn kommuniziert. So ist das ECS in Abläufe und Reaktionen wie Schmerzwahrnehmung, Regulierung von Körpertemperatur, Appetit, Schlaf, Entstehung von Ängsten oder die Stimmungslage eingebunden.

Endocannabinoide sind für die Steuerung lebenswichtiger Funktionen unverzichtbar

Damit die Kommunikation gelingt, nutzt das ECS zwei Instrumente: Cannabinoid-Rezeptoren und Endocannabinoide. Cannabinoid-Rezeptoren sind gewissermaßen Aufnahmestationen für Botschaften aus dem Körper, die von den körpereigenen Endocannabinoiden an die zuständigen Stellen transportiert werden. Chemisch gesprochen: Docken Moleküle an die Rezeptoren an, kommt es zur Signalübertragung zwischen den Zellen bzw. Zellverbänden.

Am wichtigsten sind die Rezeptoren CB1 und CB2. Sie befinden sich von der Haut über Gewebe, Organe und den Verdauungstrakt bis hin zum Nervensystem im ganzen Körper. Gehäuft liegen sie im Gehirn vor:

  • Der CB1-Rezeptor steuert vor allem das limbische System, welches für Appetit, Emotionen, Erinnerung, Psychomotorik (Bewegung, Koordination), Schmerzen und Wahrnehmung verantwortlich ist.
  • Der CB2-Rezeptor hat auf Entzündungsreaktionen, die Immunabwehr und das Schmerzempfinden einen großen Einfluss.

Bestimmte Lebenskonstellationen führen dazu, dass die körpereigene Produktion von Endocannabinoiden nachlässt. Die Hintergründe sind noch nicht restlos geklärt. Aber sicher ist: Gerät das ECS aus dem Gleichgewicht, nimmt das Wohlbefinden Schaden – sind zu wenige der Botenstoffe vorhanden, laufen nicht mehr alle Körperprozesse ordnungsgemäß ab. Tatsächlich kommt so ein Mangel häufiger vor. Dann leisten Nahrungsergänzungen mit CBD einen wichtigen Beitrag, die Basis für Vitalität wiederherzustellen.

Die Zufuhr von CBD gleicht den problematischen Endocannabinoid-Mangel wieder aus

CBD ist zwar ein Phytocannabinoid (= pflanzliches Cannabinoid). Doch die pflanzliche (= exogene) Substanz ähnelt dem menschlichen (= endogenen) Botenstoff so stark, dass er dessen Aufgabe stellvertretend übernehmen kann. Zudem besitzt CBD die bemerkenswerte Fähigkeit, die Bildung von Endocannabinoiden anzuregen und gleichzeitig den Abbau des Transmitters zu hemmen. Mithilfe von CBD werden demnach fehlende Systemteile ersetzt und neugebildet, das Ordnungsprinzip ECS kann sich regenerieren. Und somit das Wohlbefinden und die Lebensqualität.

Nun erklärt sich auch, warum CBD ganz unterschiedliche Wirkweisen besitzt und für viele Anwendungen geeignet ist: Cannabinoid-Rezeptoren finden sich im ganzen Körper.

Auch Tiere besitzen ein Endocannabinoid-System. Deshalb kann Cannabidiol für viele Haustiere von großem gesundheitlichem Interesse sein. Tatsächlich greifen immer mehr Tierhalter – vor allem Hundebesitzer – auf CBD-Produkte zurück. Beispielsweise bei Entzündungsgeschehen oder um den Appetit zu steigern.

Wie CBD einnehmen? Was muss ich beachten?

CBD wird von Tees, Liquids und Badekugeln über Kosmetik, Salben und Gels bis zu Tabletten, Kristallen und Ölen in verschiedenen Darreichungsformen angeboten. Weit verbreitet sind CBD-Kapseln und CBD-Tropfen (Öl). Sie lassen sich einfach dosieren, zuverlässig dem individuellen Bedarf anpassen und optimal in den Alltag integrieren. Sowohl Kapseln als auch Öle sind im Wellnest Onlineshop erhältlich.

Zur Orientierung:

Verzehr Je nach Vorgeschichte, Stoffwechsel, Ernährungsweise und Gewicht kann CBD unterschiedlich starke Wirkungen hervorrufen. Halten Sie sich daher an die Verzehrempfehlungen – der Zustand des Endocannabinoid-Systems ist eine Black Box. Fangen Sie immer mit kleinen Dosen an und erhöhen Sie die Dosis nur langsam, bis sich der gewünschte Effekt einstellt. Tipp: Definieren Sie vor Einnahmebeginn ein individuelles „Gesundheitsziel“.
Dosierung Tagesdosen reichen üblicherweise von etwa 20 bis 200 mg. Allerdings sind tägliche Zufuhrmengen von über 100 mg nur in Ausnahmefällen notwendig. Tipp: Bereits kleine Dosierungen können förderlich wirken, wenn der Entourage-Effekt genutzt wird. Er beschreibt das synergistische Zusammenspiel von Cannabinoiden und Terpenen. 
Einnahme Für eine optimale Aufnahme geben Sie CBD-Tropfen direkt unter die Zunge auf die Mundschleimhaut und lassen diese etwa 1 Minute einwirken. Über die Schleimhäute gelangen die Wirkstoffe unmittelbar in den Blutkreislauf. Nicht mit Flüssigkeit nachspülen. Im Gegensatz dazu nehmen Sie CBD-Kapseln mit einem Glas stillem Wasser zu sich. Es dauert einige Zeit, bis die Wirkstoffe im Verdauungstrakt resorbiert werden. Nach 30-60 Minuten entfalten die Kapseln ihre volle Wirkung.
Wirkdauer Der Abbau dauert durchschnittlich 24 Stunden. Allerdings ist die Dauer stark vom Stoffwechsel und Körpergewicht abhängig. Ferner spielen die Lebensführung und der Tagesrhythmus sowie die Einnahmehäufigkeit und Darreichungsform eine wichtige Rolle.
Nebenwirkung Unerwünschte, in der Regel zu hohen Dosierungen geschuldete Effekte sind Schläfrigkeit und Benommenheit sein. Tipp: Legen Sie die Einnahme auf den Abend. Manchmal kann es zu einem trockenen Mund und Appetitlosigkeit kommen. 
Risiko Die Weltgesundheitsorganisation stuft CBD als sichere Substanz ein: CBD ist nicht berauschend und macht nicht abhängig. Dennoch empfiehlt es sich für Herz-Kreislauf-Patienten, Schwangere und Menschen, die Medikamente einnehmen, den Verzehr mit einem Arzt oder Therapeuten abzusprechen.

Übrigens: Verwechseln Sie nicht Hanföl mit CBD-Öl. Hanföl wird aus den Samen gewonnen, in denen sich nur Spuren von CBD finden. Es eignet sich zur Zubereitung von Speisen.

Von der Pflanze zum Konzentrat: Die CBD-Extraktion

Um CBD-haltige Nahrungsergänzungen herzustellen, muss Cannabidiol aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze gelöst und isoliert werden. Für die Extraktion gibt es verschiedene Methoden. Günstig und unkompliziert sind Extraktionen mit flüssigen Lösungsmitteln wie Ethanol oder Pflanzenöl. Allerdings erlauben beide Verfahren keine vollständige Kontrolle darüber, was extrahiert wird. Deshalb hat sich die zuverlässige, fortschrittliche und flexible Extraktion mit superkritischem Kohlenstoffdioxid durchgesetzt.

Bei der superkritischen CO₂-Extraktion befindet sich Kohlenstoffdioxid in einem manipulierten Übergangszustand von flüssig zu gasförmig. Die Verbindung wird mehrfach durch das Pflanzenmaterial gepumpt. Abhängig von der Druck- und Temperaturregulation ist das CO₂ mal flüssig, mal gasförmig. Chemiker sprechen von Fraktionierung: Flüssiges CO₂ löst Pflanzenstoffe entsprechend ihrer Löslichkeit; tritt CO₂ wieder in den gasförmigen Zustand über, kann es von den Wirkstoffen sauber getrennt werden. Da sich die Fraktionierung selektiv anwenden lässt, sind 100 % reine und sichere Extrakte gewährleistet!

Quellen und weiterführende Literatur zum Thema CBD

1. Medizinisches und pharmakologisches Wissen

Sie möchten sich eingehender mit der medizinischen Forschung zu CBD beschäftigen? Einen guten Einstieg bietet Ihnen Wikipedia. Hier erfahren Sie mehr über Anwendungsgebiete. Diese Liste mit Studien unterstreicht, wie groß das Wissen über CBD bereits ist.

2. Spannende Fachartikel

Büechi, Samuel: Wirksamkeit von Cannabidiol: Klinische Studien mit Cannabidiol und Cannabidiol-haltigen Extrakten (Originalarbeit, Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin 2017)

Grotenhermen, Franjo/Müller-Vahl, Kirsten: Das therapeutische Potenzial von Cannabis und Cannabinoiden (Übersichtsarbeit, Deutsches Ärzteblatt 2012)

Häuser, Winfried/Fitzcharles, Mary-Ann/Radbruch, Lukas/Petzke, Frank: Cannabinoide in der Schmerz- und Palliativmedizin. Eine Übersicht systematischer Reviews und prospektiver Beobachtungsstudien (Originalarbeit, Deutsches Ärzteblatt 2017)

3. Empfehlenswerte Bücher

Blum, Amelie: Die geheime Kraft von CBD – Ursprung, Anwendung & Wirkung: Was Sie alles über CBD wissen sollten und wie Sie CBD bei Schmerzen, Stress, Schlafstörungen und Depressionen effizient anwenden können (ISBN: 978-1097309207)

Grotenhermen, Franjo/Berger, Markus/Gebhardt, Kathrin: Cannabidiol (CBD): Ein cannabishaltiges Compendium. Anwendung, Wirkung und Rezepturen des Cannabis Wirkstoffs CBD (ISBN 978-3-03788-369-3)

Healthcare Institute: CBD: Praxisbuch – Medizinische Anwendung des Multitalents Cannabidiol. Für ein Leben ohne Schmerzen! (ISBN: 978-1092383172)

Leinow, Leonard/Birnbaum, Juliana: Heilen mit CBD. Das wissenschaftlich fundierte Handbuch zur medizinischen Anwendung von Cannabidiol (ISBN 978-3-7423-1078-1)

Wanitschek, Anne/Vigl, Sebastian: Cannabis und Cannabidiol (CBD) richtig anwenden: Wirkungsweisen und Behandlungsmethoden verständlich erklärt. Hanf und ätherische Öle wirkungsvoll kombinieren (ISBN: 978-3869103341)