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Mikronährstoffe: Für die Vitalfunktionen essentiell

Für das Wohlbefinden ist eine ausgewogene Nährstoffzufuhr von größter Bedeutung. Gemeinhin unterscheidet man Nährstoffe in zwei Kategorien:

– Makronährstoffe: Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Sie dienen als direkte Energielieferanten.

– Mikronährstoffe bzw. Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente), sekundäre Pflanzenstoffe, essentielle Fett- und Aminosäuren, Probiotika. Sie liefern keine Energie.

Mikronährstoffe sind multitalentierte Alleskönner

Obst ist gesund
Obst enthält lebensnotwendige Mikronährstoffe (© Fotolia)

Da Mikronährstoffe an zahlreichen Körperfunktionen beteiligt sind und in jeder Zelle wichtige Aufgaben als Botenstoffe, Bausteine und Katalysatoren übernehmen, ist ihr Vorhandensein für den reibungslosen Ablauf unzähliger Prozesse im ganzen Körper essentiell. So fungieren Mikronährstoffe beispielsweise als Elektrolyte und Antioxidantien und dienen dem Zellwachstum und Stoffwechsel. Deshalb müssen Mikronährstoffe stets in genügender Menge zur richtigen Zeit am richtigen Ort vorhanden sein.

Versorgungslage und Mangelerscheinungen

Dem wirken jedoch verschiedene Umstände entgegen: Mikronährstoffe sind selten speicherfähig, sie werden laufend verwertet und sie dringen nicht immer bis in den Bestimmungsort Zelle vor. Hindernisse sind:

Deregulierte Darmtätigkeiten aufgrund von Verstopfungen, Durchfall, Entzündungen etc.

Gestörte Nährstoffbeförderung im Blut, da die Transportsysteme von Toxinen/Ablagerungen lahm gelegt werden.

– Stoffwechselvorgänge und Enzyme sind mit Toxinen belegt, automatische Gesunderhaltungsprozesse fallen aus.

Verantwortlich dafür sind Krankheiten sowie spezifische Lebensumstände wie Stress, Schwangerschaften, Bewegungsmangel, Verletzungen, Nikotinsucht, Alkoholkonsum. Allesamt Faktoren, die einen erhöhten Nährstoffbedarf voraussetzen. Bleibt dieser unbemerkt, hat dies langfristig schwere Folgen. Gleiches gilt für die Fehlernährung – unausgeglichene Versorgungsleistungen gehen mit Mangelerscheinungen und klinischen Konsequenzen einher. Man denke an Skorbut, also den Vitamin-C-Mangel, dem in früheren Jahrhunderten viele Seemänner zum Opfer fielen.

Nahrungsergänzungsmittel bedarfsgerecht einsetzen

Obwohl nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung die Versorgung mit Mikronährstoffen heutzutage ausreichend ist, kann im Einzelfall die gezielte Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein – zum Beispiel haben Schwangere einen erhöhten Folsäurebedarf, der über die Ernährung nicht abgedeckt werden kann, aber im Interesse des Kindeswohls zu befriedigen ist. Und wie man an der semi-essentiellen Aminosäure L-Arginin gut erkennen kann, besitzen Vitalstoffe auch im therapeutischen Rahmen ein großes Potential, das sich gezielt einsetzen lässt. In diesem Fall bei der diätetischen Behandlung von Arteriosklerose, Bluthochdruck und anderen Gefäßstörungen.

Mikronährstoffe und Enzyme stehen in engem Zusammenhang

Um die Bedeutung von Mikronährstoffen vollumfänglich zu erfassen, lohnt der Blick auf den Leistungsumfang von Enzymen. Sie spielen die Hauptrolle im Stoffwechsel, wo sie zahlreiche biochemische Vorgänge kontrollieren. Damit sind sie verantwortlich für den Erhalt und die Erneuerung von Leben. Diesen Aufgaben kommen Enzyme allerdings nur nach, wenn ihnen in ausreichendem Maße Mikronährstoffe zur Verfügung stehen. Denn einerseits setzen sich Enzyme aus 20 Aminosäuren zusammen, andererseits sind Enzyme zur Ausübung ihrer Tätigkeiten auf die Gegenwart der Co-Faktoren Vitamine und Mineralien angewiesen.

Gesundheit verlangt ein funktionierendes Enzymsystem

Insgesamt zählt man mehrere Dutzend Mikronährstoffe, die für den Lebenserhalt absolut unabdingbar sind. Da Enzyme bei Krankheiten nur noch eingeschränkt tätig sind, verlangt Gesundheit ein funktionierendes Enzymsystem und damit die ausgewogene Zufuhr von Mikronährstoffen. Übrigens: Die optimale Wirkungsweise von Enzymen wird durch ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis gefördert.

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