Säure-Basen-Haushalt

Damit alle chemischen Reaktionen im Körper optimal ablaufen, ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt erforderlich. Doch die meisten Menschen neigen ernährungsbedingt zu Übersäuerungen und Schlacken. Diesen wirken Basenkonzentrate und Basenbäder entgegen.

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Entsäuern und den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen

Plagen Sie Beschwerden wie häufige Kopfschmerzen oder juckende Haut? Vielleicht leiden Sie seit einiger Zeit unter brüchigen Nägeln, Mundgeruch oder Schuppen? Tags kämpfen Sie mit Muskelschmerzen, nachts mit Schlaflosigkeit? Reagieren Sie auf Freunde und Kollegen immer häufiger gereizt? Um nicht zu sagen: sauer? Dann wird es höchste Eisenbahn für eine Entsäuerung, denn Ihr Säure-Basen-Haushalt ist aus dem Gleichgewicht geraten. Es haben sich in Ihrem Körper zu viele Säuren angesammelt. Und die greifen das Bindegewebe und die Knochen, Muskeln und Zellen an. Hier erfahren Sie, was jetzt zu tun ist.

Das Säure-Basen-Gleichgewicht: Je kleiner der pH-Wert, desto größer die Probleme

Gewebe, Organe und Flüssigkeiten besitzen einen ideal-spezifischen pH-Wert, unter dem die jeweiligen Aufgaben perfekt ablaufen. Der pH-Wert ist ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung.

Beim pH-Wert handelt es sich um eine dimensionslose Zahl. Die pH-Skala reicht von pH 0 bis 14. Je höher die Konzentration freier Wasserstoff-Ionen (Protonen) in einer Lösung, desto niedriger ist der pH-Wert und desto saurer (pH 0 bis 6,9) ist die Lösung. Der Neutralwert ist pH 7. Je niedriger die Konzentration freier Wasserstoff-Ionen, desto höher ist der pH-Wert und desto basischer bzw. alkalischer (pH 7,1 bis 14) ist die Lösung.

  • Saure Lösung: pH 0 bis 6,9
  • Neutrale Umgebung: pH 7
  • Basische Lösung: pH 7,1 bis 14

pH-Werte einiger gebräuchlicher Lösungen:

Substanz pH-Wert
Magensäure (nüchtern) 1,0-1,5
Zitronensaft 2,4
Cola 2,0-3,0
Essig 2,5
Orangen- und Apfelsaft 3,5
Wein 4,0
Bier 4,5-5,0
Kaffee 5,0
Tee 5,5
Menschliche Haut 5,5
Mineralwasser 6,0
Milch 6,5
Wasser (je nach Härte) 6,0-8,5
Speichel 6,5-7,4
Reines Wasser 7,0
Blut 7,4
Meerwasser 7,5-8,4
Pankreas (Darmsaft) 8,3
Seife 9,0-10,0
Haushaltsammoniak 11,5
Beton 12,6
Natronlauge 13,5-14

Sinkt der pH-Wert in den Zellen dauerhaft in den sauren Bereich (< pH 7), geraten die Prozesse, welche die Ernährung, die Verdauung  oder den Abbau von Schadstoffen regulieren, außer Kontrolle. Es stellen sich Störungen ein, die bei anhaltender Dauer von leichtem Unwohlsein in schwere Erkrankungen münden. Daher will der Körper Übersäuerungen ausgleichen. Tatsächlich hat er effektive Mechanismen entwickelt, Säureüberschüssen adäquat zu begegnen, während für Basenüberschüsse solche Strategien fehlen. Das heißt:

  • Während Übersäuerungen menschliches Leben zum Stillstand bringen können,
  • ist der basische Körper durch Vitalität und Elastizität gekennzeichnet!
  • Mit anderen Worten kann eine Übersäuerung normal sein, jedoch nur bei einer Leiche.

Der Körper ist von Natur aus bestrebt, Übersäuerungen auszugleichen

Obwohl Dr. Friedrich F. Sander bereits 1953 in seinem Buch „Der Säure-Basenhaushalt des menschlichen Organismus“ grundlegende Erkenntnisse zur Übersäuerungsproblematik veröffentlichte, wird die Übersäuerung und damit verbundene Verschlackung in der Schulmedizin verharmlost bzw. negiert. Die Naturheilkunde schreibt der Übersäuerung allerdings eine starke Beteiligung an der Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten zu: Sie sieht in einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt die Grundlage für Vitalität und Wohlbefinden. Doch was sind eigentlich Säuren, Basen und Schlacken?

1. Säuren (= chemische Verbindungen): Streng genommen sind Säuren alle chemischen Verbindungen, die dazu in der Lage sind, Protonen (Wasserstoff-Ionen) an einen Reaktionspartner zu übertragen, beispielsweise Wasser, und so den pH-Wert der Lösung zu senken. Im Körper fallen zum Beispiel Kohlensäure, Harnsäure, Salzsäure, Schwefelsäure oder Milchsäure an. Sie entstehen automatisch und rund um die Uhr bei zahlreichen chemischen Reaktionen und Stoffwechselprozessen und werden unter Zuhilfenahme von Basen neutralisiert oder, im Fall von Kohlendioxid, über die Lungen abgeatmet.

2. Basen (= mineralische Verbindungen): Im Prinzip handelt es sich bei Basen um Verbindungen, die in wässriger Lösung Hydroxidionen bilden und so den pH-Wert der Lösung erhöhen. Mit einer Ausnahme fallen Basen nicht im Stoffwechsel an. Sie müssen daher durch die Ernährung aufgenommen werden, um anfallende Säuren zu neutralisieren. Für den Körper sind Magnesium, Natrium, Calcium, Kalium und Zink relevant. Natriumhydrogencarbonat (auch: Natron, Natriumbicarbonat) ist die einzige Base, die der Körper selbst produziert; sie fungiert als körpereigener Säurepuffer und ist damit Teil eines lebenserhaltenden Sicherungssystems.

3. Milieu: Die Umgebung in und außerhalb der Zelle. Der pH-Wert ist die Einheit zur Bewertung des Milieuzustandes. Er definiert, ob das Milieu sauer, neutral oder basisch ist. Alle Gewebe, Organe und Flüssigkeiten im Körper haben einen idealen pH-Wert, unter dem die jeweiligen Aufgaben und Reaktionen optimal ablaufen. Blut hat zum Beispiel einen pH-Wert von 7,33 bis 7,43. Sinkt der pH-Wert auf 7,2, bedeutet das schwere gesundheitliche Folgen, ein weiteres Absinken wäre lebensbedrohlich.

4. Schlacken: Mit Mineralstoffen (Mengen- und Spurenelemente) neutralisierte und anschließend im Körper abgelagerte Säuren und Gifte. Die Deponierung ist eine dringend erforderliche Maßnahme des Körpers, um seine Organe vor Verätzung zu schützen. Schlacken werden nur gebildet, wenn durch die Ernährung zu wenige Basen zur Verfügung stehen. Das Bindegewebe ist unsere größte Schlackendeponie.

Ein Schrecken ohne Ende: Übersäuerungen schleichen sich unbemerkt ein

Der Urin von mit Muttermilch gestillten Säuglingen hat einen durchschnittlichen pH-Wert von 8! Kleinkinder weisen meist auch basische pH-Werte auf. Bedingt durch die Ernährungsweise sinken diese über die Jahre häufig in den sauren Bereich. Da sich die Übersäuerung schleichend aufbaut, ohne sonderliche Beschwerden zu verursachen, hat sie einen tückischen Charakter. Oft dauert es zehn, 20 oder noch mehr Jahre, bis sich nennenswerte Symptome wie Sodbrennen, säurescharfes Brennen beim Stuhlgang, Magendrücken oder ständige Völlegefühle einstellen.

Diese Faktoren bringen das Säurefass zum Überlaufen:

  • Fertiggerichte, Fleisch, Wurst
  • Milch, Milchprodukte, Käse
  • Snacks, Süßigkeiten, Softdrinks
  • Alkohol, Koffein, Nikotin
  • Schwermetalle, Umweltgifte, sonstige Schadstoffe
  • Stress, Mobbing, Streit, Depressionen

Für den Säure-Basen-Haushalt sind basische Minerale wie Magnesium, Natrium, Calcium, Kalium und Zink relevant. Diese müssen durch die Nahrung aufgenommen werden, um die permanent im Körper anfallenden Säuren zu neutralisieren. Eine mangelhafte Basenzufuhr leitet automatisch einen sich stetig verschlimmernden Übersäuerungsprozess ein, der von der extrazellulären über die intrazelluläre bis zur chronischen Übersäuerung führt.

1. Extrazelluläre Übersäuerung: Werden Säureüberschüsse nicht ausgeglichen, setzt ein Mineralstoffraub ein, das heißt der Körper greift auf seine Basendepots in den Knochen, Zähnen, Haaren und Nägeln zurück, um saure Stoffwechselprodukte in Schlacken umzuwandeln. Diese schiebt er vorzugsweise ins Bindegewebe und in die Kopfhaut und Gelenke ab. Nur so gelingt es, den lebenswichtigen und sensiblen Blut-pH-Wert (pH 7,33-7,43) stabil zu halten.

2. Intrazelluläre Übersäuerung: Die pH-Wert-Stabilisierung des Blutes geschieht über Diffusion. Steigt der Säurewert im Blut, diffundieren überzählige Säuren ins Bindegewebe und werden dort als Salze eingelagert: das Gewebe verschlackt. Typische Verschlackungsanzeichen sind bei Frauen Cellulite und bei Männern Haarausfall und Fußgeruch. Charakteristisch sind weiterhin: Abgeschlagenheit, aufgeblähter Bauch, Blähungen, Durchfall, schlechtes Hautbild, Körpergeruch, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Sodbrennen und Verstopfungen. Bei beiden Geschlechtern verschiebt sich auch häufig die Stimmungslage in den „sauren“ Bereich. Findet keine Säure-Neutralisation statt, entzieht der Körper seinen Zellen eine zusätzliche Base, nämlich Kalium, und nutzt diese als Säurepuffer. Es kommt zur chronischen Übersäuerung in den Zellen.

3. Chronische Übersäuerung: Über Jahrzehnte aufgebaute Übersäuerungen des Zellgewebes haben eine massive Störung der körpereigenen Reinigungs- und Entgiftungsprozesse zur Folge. Die Regulationsfähigkeiten gehen verloren, es wird nicht mehr entschlackt, Schadstoffe und giftige Stoffwechselprodukte verbleiben im Körper. Es stellen sich gegenseitig verstärkende Beschwerden ein, zum Beispiel Arthrosen, Asthma, Bandscheibenvorfall, Cellulite, Diabetes, Gicht, Haarausfall, Hauterkrankungen wie Allergien und Neurodermitis, Lebererkrankungen, Magen-Darm-Probleme, Migräne, Nerven- und Gemütserkrankungen, Osteoporose, Rheuma und Zahnleiden (Karies).

Übersäuerungen und Schlacken machen hässlich und verursachen Beschwerden Entsäuern macht attraktiv und steigert das Wohlbefinden und die Vitalität
Besenreiser. Brüchige Fingernägel. Cellulite. Konzentrationsmangel. Krampfadern. Gelenkbeschwerden. Haarausfall. Schlechte Augen. Übergewicht. Unreine Haut. Zahn- und Zahnfleischprobleme. Bewegliche Gelenke. Glatte Haut. Konzentrationsfähigkeit. Idealgewicht. Robuste Zähne. Scharfe Sicht. Starke Fingernägel. Vitale Blutgefäße. Volles Haar.

Sodbrennen? Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt zum Entsäuern gekommen!

Sodbrennen, auch als saure Verdauung, saurer Reflux oder Säurereflux bekannt, betrifft rund ein Drittel der Bevölkerung. Symptome sind säuerliches Aufstoßen, Brennen im Magen, Hals und in der Kehle, gelegentlich gepaart mit Übelkeit. Sodbrennen wird genährt durch Völlerei, Bewegungsmangel sowie Kaffee, Alkohol, Nikotin, fettiges und stark gewürztes Essen, Zitrusfrüchte und zuckerhaltige Speisen.

Die Auslöser für Sodbrennen:

  • Erschlaffter Verschlussmuskel zwischen Magen und Speiseröhre: Magensäure und/oder unverdaute Speisereste aus dem Magen fließen in die Speiseröhre zurück.
  • Magendruck: Spielt bei Schwangeren und Übergewichtigen sowie enger Kleidung und Völlerei eine Rolle. Es kommt zum Rückfluss von saurem Speisebrei in die Speiseröhre.
  • Erhöhte Magensäure-Produktion: Zur Bewältigung großer, fettiger und zuckriger Nahrungsmengen wird im Magen viel Säure produziert. Ab einem bestimmten Volumen wird der Magendruck zu groß, so dass Teile des sauren Mageninhalts in die Speiseröhre zurückfließen. Auch Alkohol, Nikotin, Medikamente und Stress steigern die Magensäure-Produktion.

Deshalb ist Sodbrennen problematisch: Die Verdauungssäfte im Magen sind mit einem pH-Wert von 2,0 extrem sauer. Im Idealfall verfügt die Speiseröhre über einen höheren pH-Wert als der Magen. Gelangt das Gemisch aus Speisebrei, Magensäure und Gallenflüssigkeit in die Speiseröhre, kann diese die extrem saure Lösung nicht ausgleichen und reagiert gereizt. Es entsteht Sodbrennen. Bleibt dieser Reiz länger bestehen, sind weitere Komplikationen wie Entzündungen, Geschwüre und Krebs möglich.

So wird Sodbrennen gewöhnlich behandelt: medikamentös. Es stehen verschiedene Medikamentengruppen zur Wahl, um die schädigende Wirkung der Magensäure auf die Speiseröhre, Magen- und Darmschleimhaut verhindern. Sie binden überschüssige Magensäure, reduzieren oder verhindern deren Produktion.

Warum empfehlen sich Magensäureblocker nur bedingt bei Sodbrennen? Weil sie die Ursache des Sodbrennens nicht beheben. Schlimmer: Sie verschärfen die Situation für die Gesundheit , indem sie die Produktion von Natriumhydrogencarbonat (auch: Natron, Natriumbicarbonat) in den Belegzellen des Magens hemmen. Doch Natron ist die einzige Base, die der Körper selbst produziert. Natron fungiert als körpereigener Säurepuffer, der im gesamten Organismus wirksam ist. Gerät dieses Puffersystem außer Kontrolle, gerät auch die Gesamtkonstitution ins Wanken.

Entsäuern ist die richtige Antwort auf Sodbrennen: Gehen Sie das Problem an der Wurzel an. Statt Medikamente einzunehmen, sollten bei Sodbrennen ganz allgemein die Ernährung umgestellt und Stressfaktoren reduziert werden. Im Speziellen empfiehlt sich zuallererst eine gezielte Entsäuerungs- und Entschlackungskur – Sodbrennen ist ein Hilferuf des Körpers nach basischen Mineralstoffen (Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium und Zink). Dafür sind die Basenkonzentrate und Basenbäder des Wellnest Säure-Basen Kurpakets hervorragend geeignet.

Für mehr Lebensqualität: Basen zuführen, Säuren und Schlacken ausscheiden

Ein vitaler Körper schafft es automatisch, sich zu entsäuern und zu entschlacken. Aufgrund der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten in der westlichen Welt sind jedoch bei vielen Mitmenschen die Entgiftungs- und Entschlackungskapazitäten häufig überlastet. Und damit gelingt es dem Körper nicht mehr, aus eigener Kraft zu entsäuern. Dafür bräuchte er in erster Linie eine basische und vitalstoffreiche Ernährung, zudem Entspannung, Bewegung, viel Wasser, frische Luft und Sonnenlicht. Doch das sind mittel- bis langfristige Ansätze. Eine kurzfristige Lösung ist die Entsäuerung mit einer Entschlackungskur , wie sie auch Teil des Wellnest 5 Schritte Programms ist.

So entsäuern Sie Ihren Körper:

  • Sie machen Übersäuerungen und Verschlackungen mit Basenkonzentraten rückgängig: Um Säuren zu neutralisieren und die Schlacken für die Ausleitung gefügig zu machen, stellen Sie Ihrem Körper ausreichend Mineralien zur Verfügung. Hier empfiehlt sich Osiba Basenkolloid. Das Basenkonzentrat enthält die gelösten und sehr fein verteilten Mineralstoffe Magnesiumcitrat, Natriumbicarbonat und Kaliumcarbonat. Sie sind perfekt geeignet, körpereigene Strategien zur intra- und extrazellulären Entsäuerung zu optimieren: Mineralbasen werden zugeführt, überschüssige Säuren ausgeschieden.
  • Sie entsäuern und entschlacken mit Basenbädern das Bindegewebe: Um über die Haut Säuren und Schlacken ausscheiden zu können, nehmen Sie Basenbäder. Ein basisches Milieu ist zwingend erforderlich, damit die Haut ihrer Aufgabe – Ausscheidung unerwünschte Substanzen aus allen Körperregionen – nachkommen kann. Dieses fördert Wellnest Basenbad auf nachhaltig-sanfte Weise. Tipp: Zusätzliche Bürstenmassagen regen die Entsäuerung über die Lymphe an.
  • Wellnest Säure-Basen Kurpaket: Enthalten sind 1000 ml Osiba Basenkolloid und 2 kg Basenbad für eine 12-wöchige Anwendung zur Entsäuerung und Mineralisierung.

Eine Entsäuerung sollte gewissenhaft über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Die Faustregel besagt: Zehn Jahre sauer, ein Jahr entsäuern. Daher kommen Sie um eine Ernährungsumstellung kaum herum. Mit anderen Worten: Die Entschlackungskur war nur der Einstieg.

Zukünftig sollten Sie basische Lebensmittel bevorzugen und säurebildende Lebensmittel reduzieren. Nur so lassen sich Schlacken, die sich seit vielen Jahren in Ihrem Körper befinden, ausscheiden. Zudem müssen auch die stets aufs Neue eintreffenden sowie die durch Stress, Rauchen usw. entstehenden Säuren täglich ausgeschieden werden. Dazu sind Basen erforderlich. Wir empfehlen, die basische Ernährung durch die konsequente Zufuhr geeigneter Mineral- und Vitalstoff-Supplemente zu unterstützen. Gerne beraten wie Sie persönlich. Rufen Sie uns an!

Übrigens: Sie können Ihren Entsäuerungserfolg mit dem Sander‘schen Säure-Basen-Test leicht überprüfen.

Mit dem Säure-Basen-Test nach Dr. Sander überprüfen Sie Ihren Entsäuerungserfolg

Unser Körper ist ständig bemüht, Säureüberschüsse mit Basenbildnern zu neutralisieren. Über den Tag verteilt schwankt deshalb der pH-Wert im Urin:

  • 6 Uhr: Im Morgenurin werden die sauren Stoffwechselschlacken der Nacht ausgeschieden, daher ist der Morgenurin sehr sauer. Sollwert: pH 5,5-6,5
  • 9 Uhr: Am Vormittag sollte der pH-Wert im Urin leicht basisch sein. Sollwert: pH 7-7,2
  • 12 Uhr: Zur Mittagszeit besteht die Neigung zu Säureausscheidungen, der Urin ist leicht sauer. Sollwert: pH 6,7-6,9 
  • 15 Uhr: Ein kräftiger Basenschub kennzeichnet den Nachmittag, der pH-Wert ist stark basisch. Sollwert: pH 7,2-7,8
  • 18 Uhr: Da abends wiederum Säuren ausgeschieden werden, ist der Urin leicht sauer. Sollwert: pH 6,7-6,9

Der pH-Wert wird mit einem Lackmuspapier gemessen. Dazu den Papierstreifen in den Urinstrahl halten und die Farbänderung mit einer Indikatorskala abgleichen. Den Test zehn Tage hintereinander durchführen, die Werte notieren und dann den Durchschnittswert ermitteln. Dieser sollte zwischen pH 6,8 und 7,0 liegen. Das Verfahren geht auf Dr. Friedrich F. Sander zurück.

Entscheidend ist, dass der Körper dynamisch mit seinem Säuren-Basen-Haushalt reagiert. Eine geringe oder gar völlig fehlende Dynamik in den Säuren- und Basenfluten ist für Übersäuerungen symptomatisch – und höchst problematisch.