Darmreinigung

Sie müssen gefühlte 25 Mal am Tag mit krachendem Getöse auf die Toilette? Ihr Stuhl besteht vor allem aus harten Kugeln? Wenn Blähungen, Durchfall oder Verstopfung zu Ihrem Alltag gehören, sollten Sie diesen Verdauungsproblemen mit einer Darmreinigung begegnen.

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Darmreinigung und Darmsanierung: Zur Beseitigung hartnäckiger Verdauungsbeschwerden

Ob als Gemüse, Obst, Getreide und Gewürz oder mittelbar über Milch, Käse und Fleisch, alle Nährstoffe stammen letztlich aus der Erde. Doch was sich im Magen-Darm-Trakt befindet, wird nicht direkt verwertet. Zunächst müssen die Nährstoffe über die Darmschleimhaut aufgenommen werden. Von dort gelangen sie in die Gewebe, Organe und Zellen. Die gelingende Nährstoffzufuhr hängt also von zwei Faktoren ab: der Nahrung und Verdauung. Letzteres schließt auch den reinigenden Abtransport von Rückständen ein. Auf einseitige Ernährungsgewohnheiten und im Übermaß zugeführte Nahrung reagiert der Darm mit übelriechendem Stuhl, Blähungen, Durchfall, Verstopfungen oder Reizdarmsyndrom. Werden diese Beschwerden zur Regel, ist die Zeit zum Entschlacken und Entgiften gekommen. Kurz: für eine Darmreinigung und Darmsanierung.

Was versteht man unter einer Darmreinigung?

Die Darmreinigung ist ein altes und bewährtes medizinisches Konzept, das jedoch in der Schulmedizin und Naturheilkunde unterschiedlich verwendet wird.

1. Darmreinigung als vorbereitende Maßnahme: Der schulmedizinische Begriff Darmreinigung bezeichnet verschiedene Methoden, bei denen der Darm mithilfe von Abführmitteln oder Einläufen zur Vorbereitung für medizinische Eingriffe wie zum Beispiel die Darmspiegelung entleert wird. Dann ist der Darm frei von Speisebrei- und Kotresten und gewährleistet eine bessere Sicht auf die Darmschleimhaut. Auch zum Beginn von Fastenkuren sind derartige Darmreinigungen mit Einläufen üblich.

2. Darmreinigung als therapeutische Maßnahme: In der Alternativmedizin ist die Darmreinigung eine Therapiemöglichkeit bei Verdauungsbeschwerden. Sie steht am Anfang der Darmsanierung und basiert auf natürlichen Detox-Präparaten wie Chlorella-Algen, dem Vulkanmineral Zeolith, Glaubersalz oder Sauerkrautsaft. Durch die Reinigung werden feste Ablagerungen und Verstopfungen gelöst, überschüssige Säuren gebunden sowie Pilze und Schadstoffe ausgeschwemmt. Im Zuge der Entlastung und Entgiftung verbessert sich die Darmbewegung, so dass zukünftig der Nahrungsbrei reibungsloser durch die Darmpassage gleiten kann und weniger Gärungsprozesse entstehen. Weiterhin ist dafür gesorgt, dass die empfindliche Darmschleimhaut Nährstoffe wieder besser aufnehmen kann. Damit kann auch das Immunsystem sich wieder vollständig anderen Abwehrprozessen im Körper widmen.

Nach der Darmreinigung erfolgt die Sanierung der Darmflora. Für den Aufbau einer vitalen Darmflora empfehlen sich Präparate mit probiotischen Bakterien, Lebensmittel, die viele Milchsäurebakterien enthalten und eine basische Ernährung.

Der Darm – Ursprung des Wohlbefindens oder Ort der Rebellion

Das Konzept der therapeutischen Darmreinigung ist umstritten. Die Annahme, Ablagerungen von Kotresten und Schlacken könnten sich im Darm wie in einem Kanalrohr sammeln, wird nicht von allen Medizinern geteilt. Es heißt, ein vitales Verdauungssystem sorge automatisch für die Ausscheidung aller Schad- und Giftstoffe. Dazu muss man einwenden, dass die Betonung auf „vital“ liegt. Ein Blick auf die Funktionsweise des Dünn- und Dickdarms zeigt, dass vor allem die Ernährungsweise über die Kapazitäten des Darms entscheidet. Und damit über den Sinn und Zweck einer Darmreinigung und Darmsanierung.

So arbeitet der Dünndarm Hausgemachte Probleme für den Dünndarm
Gut gekaut, ist halb verdaut: Aus dem Magen gelangt der vorverdaute Nahrungsbrei in den Zwölffingerdarm. Vor- und zurückbewegt durch pendelartige Muskelkontraktionen beginnen nun die Zerlegung und Aufspaltung in molekulare Partikel. Dabei wird der Nahrungsbrei mit den enzymatischen Verdauungssäften und Gallenflüssigkeit vermengt. Der pH-Wert steigt auf 7. Die Verwertung der Nährstoffe verantwortet die Darmwand. Sie besteht aus Zotten (Ausstülpungen) und Krypten (Einbuchtungen), die wiederum aus Schleimzellen aufgebaut sind. Jede Zelle ist mit fadenförmigen Zellfortsätzen belegt. Sie vergrößern die Oberfläche und verbessern den Stoffaustausch. Dieser Bürstensaum stellt die Schnittstelle zu den Blut- und Lymphgefäßen dar. Auch ein Großteil der Verdauungssäfte aus Bauchspeicheldrüse und Galle wird hier resorbiert. Die Ausstülpungen, Einbuchtungen und der Bürstensaum sind mikroskopisch klein. Würde man deren gesamte Oberfläche ausbreiten, ergäbe sich eine Fläche von 200 qm. Einseitige Ernährungsgewohnheiten und denaturierte Lebensmittel verkleben dieses Mikrosystem. Damit entsteht nicht nur ein idealer Besiedelungsraum für Pilze und Parasiten, vor allem misslingt dadurch die Nahrungsverwertung und Nährstoffaufnahme. Als typische Folgen zeigen sich Blähungen, Durchfall und Verstopfungen einerseits, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und nachlassende Leistungsfähigkeit andererseits.

So arbeitet der Dickdarm Hausgemachte Probleme für den Dickdarm
Der Dickdarm ist im Mittel mit einem pH-Wert von etwa 6 leicht sauer. Er gleicht einem Muskelschlauch mit leichten Einbuchtungen (Krypten). Seine Wand ist mit Schleimhaut ausgekleidet. In ihr produzieren die Becherzellen ein Sekret, welches den Darminhalt weitergleiten lässt und die Schleimhäute schützt. Zu den Aufgaben des Dickdarms gehört neben dem Entzug von bislang ungefilterten Elektrolyten die Resorption von Wasser, um den Speisebrei einzudicken. Eine ballaststoffarme Ernährung, zu viel rotes Fleisch, Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigen Verstopfungen. Sie sind mit einem dauerhaft hohen Druck auf die Darmwand verbunden – sie leiert aus. Da mit zunehmendem Alter das Bindegewebe ohnehin schwächer wird, kann es zu Ausstülpungen kommen. Diese Divertikel sind meist harmlos, führen aber zu starken Beschwerden, wenn sie sich eingelagerte Speise- und Kotreste entzünden. Stark übergewichtige Personen tragen bis zu 15 kg Kot in ihren Divertikeln mit sich herum.

Zusammenfassung: Eine unausgeglichene und übermäßige Ernährungsweise schädigt das Darmgefüge. Es kommt zu Störungen im Verdauungstrakt, die durch eine kontinuierliche Problemzunahme gekennzeichnet sind:

  • Zotten, Krypten und Bürstensaum im Dünndarm verkleben.
  • Es bilden sich mit Speisebrei- und Kotresten gefüllte Ausbuchtungen im Dickdarm.
  • Nahrung wird schlecht verwertet, die vollständige Nährstoffaufnahme misslingt.
  • Durch vergärende oder verfaulende Nahrung kommt es zu Durchfall und Blähungen.
  • Der Darm wird immer träger, was Verstopfungen nach sich zieht.
  • Nährstoffmangel mindert die Leistungsfähigkeit und macht müde und schlapp.
  • Im Dünndarm sinkt der pH-Wert.
  • Der Magen übersäuert, was zu Sodbrennen führt.

Doch damit nicht genug gerät parallel die Darmflora aus dem Gleichgewicht, die Zahl der „guten“ Darmbakterien nimmt ab. Neben einer einseitigen Ernährung können dafür auch Magen-Darm-Erkrankungen und Antibiotika-Therapien verantwortlich sein. Eine angegriffene Darmflora bildet aber einen perfekten Nährboden für die Ansiedlung und Vermehrung „schlechter“ Bakterien im Dickdarm. Insbesondere der Hefepilz Candida albicans ist dann ein regelmäßiger Gast. Die Anwesenheit von Parasiten und Pilzen geht zunächst mit typischen Verdauungsbeschwerden einher, vor allem Blähungen, Durchfall, Völlegefühlen und Verstopfung. Auch Müdigkeit und Kopfschmerzen sind möglich, zu einem späteren Zeitpunkt eine geschwächte Immunabwehr.

Aufgrund dessen sollten Menschen, die jahrelang viel Weißmehl, tierische Produkte, Zucker, Softdrinks, Tiefkühlpizza & Co. sowie Alkohol verzehrt haben, generell eine Darmreinigung und -sanierung in Betracht ziehen. Sie wird einen positiven Einfluss auf die Verdauung, das Wohlbefinden und das Immunsystem haben.

Gründe für eine Darmreinigung und -sanierung:

  • Einseitige Ernährungsgewohnheiten und Übergewicht
  • Anhaltende Verdauungsprobleme (Blähungen, Durchfall, Verstopfung), Sodbrennen
  • Reizmagen, Reiz-Darm-Syndrom
  • Antibiotika-Therapie
  • Hefepilz Candida albicans
  • Allergien, Unverträglichkeiten
  • Akne, unreine Haut, Neurodermitis
  • Häufige Infektionen und Erkältungen
  • Erschöpfung, ständige Müdigkeit, depressive Verstimmungen
  • Permanente Kopfschmerzen, Migräne
  • Gelenkbeschwerden, Arthritis, Rheuma

Wie führe ich eine Darmreinigung durch?

Es stehen Ihnen viele Möglichkeiten zur Verfügung, den Darm von Speise- und Kotresten zu befreien: vom Einlauf (Colon-Hydrotherapie) über Abführmittel wie Glaubersalz oder Rizinusöl bis hin zu Sauerkrautsaft. Zur Reinigung der Darmwand empfehlen sich zudem klassische Quellstoffe wie Flohsamen und Leinsamen. Weitere beliebte Hausmittel stellen Heilerde aus Silikaten und der vulkanische Mineralabsorber Zeolith dar. Eine Kombination dieser Präparate wird nach zwei bis vier Wochen erste positive Effekte zeigen – je nach Beschwerden, Alter, Lebensstil und Verfassung.

Um die ganze Prozedur zu vereinfachen, empfehlen wir Ihnen auf das bewährte Wellnest Darm Vitalkur Paket zurückzugreifen. Dieses kommt enthält alles, was Sie zur Entgiftung und dem Aufbau einer vitalen Darmflora benötigen:

  • Darmreinigung: Ausleitung von Parasiten, Hefepilzen und Schadstoffen mit dem Wellnest ClarkIntest Konzentrat nach Hulda Clark und Wellnest Bio Chlorella Algen. Das Kräuterkonzentrat entzieht Pilzen und Parasiten den Nährboden, gleichzeitig absorbieren die Algen deren Ausscheidungen und Stoffwechselprodukte sowie Schadstoffe. Verdauungsprobleme gehen zurück, die Nährstoffverwertung normalisiert sich.
  • Entsäuerung: Osiba Basenkolloid verbessert den pH-Wert im Darm durch die Zufuhr basischer Mineralien. Es entsteht ein natürliches, der Darmflora förderliches Milieu.
  • Darmsanierung: Die in Wellnest Bifidus Probiotika enthaltenen Milchsäurebakterien besiedeln den Darmtrakt, fördern die Verdauung, unterstützen die Nahrungsverwertung und gewährleisten so, dass der Darm seinen wichtigen Entgiftungsaufgaben nachkommen kann.

Die 40-tägige, im Wellnest als Darm Vitalkur bekannte Kuranwendung  hat gegenüber Hausmitteln den Vorteil, dass in dem Paket alle Produkte für die Darm-Regeneration enthalten sind. Ihr Plus: Sie können die Zusammenstellung gleichermaßen als Einsteiger- wie auch Basispaket verwenden. Denn natürlich ist es möglich, die Detox-Kur um andere Elemente zu ergänzen oder zu verlängern – seien es traditionelle Hausmittel oder Produkte aus unserem Shop. Wir beraten Sie gerne persönlich.

Wie unterstütze ich die Entgiftung und Darmregeneration?

Wir bieten Ihnen verschiedene Präparate, mit denen Sie die Regeneration Ihres Darms über das Wellnest Darm Vitalkur Paket hinaus zielgerichtet fördern können. Bewährt haben sich:

  • Verstopfungen: Hier helfen ergänzend basisches Tri-Magnesiumcitrat und das „natürliche Abführmittel“ Magnesiumoxid. Letzteres bringt den trägen Darm in Schwung und wird von Hulda Clark zur Darmreinigung empfohlen.
  • Reizdarm: Manche Menschen tun sich schwer mit der Verdauung von Chlorella-Algen. Diese ersetzen die Presslinge durch das leicht verdauliche Mineralpulver Klinoptilolith-Zeolith. Auch dieses hat hervorragende Entgiftungsqualitäten.
  • Parasiten: Bei hartnäckigem Wurm- und Pilzbefall leistet die Wellnest Schwarzwalnuss-Tinktur wertvolle Dienste.
  • Entzündungen: Das Huminsäuren-Konzentrat Humate entgiftet und schützt die Darmschleimhäute. Es ist ideal bei chronischen Darmbeschwerden, Allergien und Hautproblemen.
  • Darmflora: OptiBac Probiotische Bakterien und Acidophilus + Haferkleie enthalten viele lebens- und vermehrungsfähige Mikroorganismen, die Ihr Darm zum Aufbau und Erhalt eines ausgeglichenen Dam-Milieus benötigt.

Selbstverständlich können Sie auch jedes der genannten Präparate einzeln verwenden. Leichte Bauchmassagen, regelmäßige Bewegung, Leberwickel, Kräutertees (Anis, Fenchel, Kümmel) und Bitterstoffe tragen zur Entgiftung und Darmreinigung bei.

Wichtig ist es, die Einnahme von Probiotika direkt im Anschluss an die Darmreinigung zu beginnen. Die Besiedelung des Darms mit nützlichen Darmbakterien ist für die Darmflora essentiell. Deren Aufbau können Sie können Sie darüber hinaus auch mit ausgesuchten Enzymen, Mineralstoffen und Vitaminen unterstützen, wie sie zum Beispiel Spirulina-Algen in großer Menge enthalten.

Und: Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung. Zwei bis drei Liter gefiltertes Wasser oder Ungesüßte Kräutertees und stilles Mineralwasser sind am besten für Ihre Gesundheit  geeignet.

Ernährungstipps für den vitalen Darm und die gesunde Darmflora

Bei einer Darmreinigung ist es nicht erforderlich, zu fasten. Doch wie beschrieben, spielt das Thema Ernährung eine zentrale Rolle für die Befindlichkeit Ihres Darms. Nehmen Sie die Detox-Kur zum Anlass, eine Ernährungsumstellung vorzunehmen. Fett- und zuckerhaltige Speisen bringen Ihre Darmflora nur wieder aus dem Gleichgewicht. Geben Sie stattdessen dauerhaft basischen und ballaststoffreichen Lebensmitteln den Vorzug.

Gut für die Darmvitalität Schlecht für die Darmflora
Gemüse Raffinierter Zucker
Obst Weißmehlprodukte
Vollkornprodukte Fleisch, Wurst, Fisch
Hülsenfrüchte, Pseudogetreide Milch, Milchprodukte, Käse
Nüsse und Samen Fertiggerichte
Salate, Kräuter, Sprossen Kaffee, schwarzer Tee, Limonaden, Sprudel
Stilles Wasser, Früchte- und Kräutertees Alkohol
Bio-Öle (nativ, kaltgepresst) Salz

Zur Sanierung der Darmflora und dem Erhalt eines ausgeglichenen Darm-Milieus empfehlen sich probiotische Milchsäurebakterien. Diese „gutartigen“ Bakterien finden sich hochdosiert in den oben genannten Präparaten. Aber auch naturbelassener Joghurt, Kefir und Trinkmolke enthalten wertvolle Milchsäurebakterien, allerdings in geringeren Mengen. Ebenso Sauerkraut und anderes fermentiertes Gemüse. Von probiotischen Joghurts sollten Sie besser Abstand halten, da diese häufig Aromastoffe und Zucker enthalten.