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Antioxidantien beschützen vor den zerstörerischen Einflüssen freier Radikaler

Viele Menschen, die sich ausgewogen ernähren, bewusst leben und auf ihre Gesundheit achten, kennen freie Radikale aus Heilzusammenhängen. Nicht ohne Grund, denn freie Radikale genießen einen üblen Ruf: im Biokosmos Mensch schreibt man ihnen die Rolle des Bösewichts zu. Und das zu Recht! Bei freien Radikalen handelt es sich um hochreaktive, aggressive Sauerstoffmoleküle oder organische Verbindungen, die zwar für das Immunsystem eine gewisse Bedeutung besitzen, aber leider mit zellschädigenden Eigenschaften ausgestattet sind. Als Hauptfeind unserer Zellen werden sie für die Entstehung von oxidativem Stress, Alterungsprozessen und schweren Krankheiten mitverantwortlich gemacht.

Freie Radikale sind schädliche, sich fortlaufend selbst vermehrende Verbindungen

Reaktive Atome oder Moleküle mit wenigstens einem ungepaarten Elektron werden als Radikale definiert. Sie sind aufgrund ihres fehlenden Elektrons unvollständig und damit instabil – chemisch gesehen kein akzeptabler Zustand. Da die paarweise Anordnung von Elektronen Stabilität gewährleistet, sind Radikale von Natur aus darauf programmiert, benachbarten Atomen bzw. Molekülen einen Partner für ihr ungepaartes Elektron zu entwenden. Ein Diebstahl mit Folgen! Der Elektronenraub löst eine Kettenreaktion aus, bei der es zur steten Radikalenvermehrung kommt, denn geschädigte Elemente, denen selbst ein Elektron fehlt, werden ihrerseits zu Radikalen, die wiederum anderen Substanzen ein Elektron entreißen usw.

Mit Obst und Gemüse gesund leben
Reich an Antioxidantien: Obst hält fit (© Fotolia/Nick Freund)

Als missliebige Folge des Lebens entstehen freie Radikale ganz automatisch

Zur Energieproduktion benötigen wir Sauerstoff, der im Körper in Form von Stoffwechselprozessen verfügbar gemacht wird. Dabei entstehen als unerwünschte Zwischenprodukte in jeder Zelle freie Radikale. Wesentlich sind freie reaktive Sauerstoff-Spezies (ROS) sowie Stickstoff-Spezies (RNS). Kommt es durch Sport, körperliche Aktivitäten, Stress, Entzündungen oder Krankheiten wie Arteriosklerose oder Diabetes mellitus zu gesteigerten Stoffwechselreaktionen, nimmt die Produktion freier Radikaler Fahrt auf. Auch Umwelt- (Abgase, Farbstoffe, Konservierungs-, Lösungs- und Pflanzenschutzmittel, Strahlungen) und verhaltensbedingte Einflüsse (Alkohol, Bewegungsmangel, Medikamente, Fehlernährung, Rauchen, Sonnenbaden) intensivieren die Vermehrung der schädlichen Verbindungen.

Mit ihrer Aggressivität ruinieren freie Radikale die elementarste Einheit aller Lebewesen: Zellen

Das Vorhandensein freier Radikale stellt sich doppelt problematisch dar. Sie wirken nicht nur als Zellgift auf den Zellkern und die Erbinformationen (DNS) ein, sondern lösen gleichzeitig Kettenreaktionen zellschädigender Prozesse aus. Folgen sind neben der Anhäufung von Zellkomponenten („Biomüll“) sowie ruinierten Lipiden und Proteinen die nachhaltige Störung der Zellchemie, der Zellfunktionen und des Erbguts. Als unmittelbare Effekte zeigen sich ein geschwächtes Immunsystem und komplex beschleunigte Alterungsprozesse, als nachfolgende ein erhöhtes Risiko für Infekte und degenerative Beschwerden aller Art: von Herz-Kreislauf-Krankheiten und Arteriosklerose über Arthritis und Alzheimer bis zu neurologischen Degenerationen und Krebs.

Freie Radikale sind zwar unverzichtbar, doch ihre Beschaffenheit macht Probleme

Von Natur aus besitzen freie Radikale gute Absichten, denn unser Immunsystem setzt die Stoffwechselprodukte zur Zerstörung von Krankheitserregern ein. Sobald der Organismus eingedrungene Keime entdeckt, mobilisiert er ein ganzes Arsenal freier Radikale zur Immunabwehr. Granulozyten (weiße Blutkörperchen) und Makrophagen (Fresszellen) bedienen sich der Wirkung freier Radikale, indem sie mit deren Hilfe Viren, Bakterien & Co. außer Gefecht zu setzen. 

Auftritt Antioxidantien – für die Systemverteidigung sind Radikalenfänger verantwortlich

Der Schutz vor freien Radikalen ist also lebensnotwendig. Zum Glück verfügt unser Körper über eine effektive Verteidigungsstrategie – er neutralisiert freie Radikale mit Antioxidantien. Der Begriff leitet sich vom Umstand ab, dass freie Radikale auch Oxidantien genannt werden, da sie andere Stoffe oxidieren, das heißt zur chemischen Vereinigung mit Sauerstoff zwingen. Antioxidantien verhindern diesen Vorgang durch Abwehr- und Reparaturmechanismen in den Zellen. Scheitern diese, entsteht oxidativer Stress: Die zelluläre antioxidative Abwehr fällt zu schwach aus, um die Oxidantien zu kompensieren – die Grundlagen der Gesunderhaltung geraten ins Wanken. Während freie Radikale die Rolle des Bösewichts einnehmen, agieren Antioxidantien als Sheriff („Radikalenfänger“). Sie werden vom Körper selbst produziert oder über die Ernährung sowie Nahrungsergänzungen aufgenommen.

Ohne Antioxidantien sind Zellen den permanenten Angriffen freier Radikaler schutzlos ausgeliefert

Für die Zellen sind Antioxidantien ein biologischer „Rostschutz“ gegen freie Radikale. Sie verbinden sich mit den Aggressoren und transformieren diese anschließend in stabile und damit harmlose Stoffwechselprodukte um. Ein uns allen bekannter Prozess: Setzt man einen angeschnittenen Apfel der frischen Luft aus, wird er braun. Bildlich gesehen beginnt er zu rosten, chemisch zu oxidieren. Schuld daran sind überschüssige freie Sauerstoffradikale, welche die Zellwände zersetzen und den Apfel matschig machen. Träufelt man Zitronensaft über die Schnittstellen, behält er sein frisches Aussehen, bleibt knackig und oxidiert nicht, weil das Antioxidans Ascorbinsäure (Vitamin C) die Oxidation verhindert.

Was der Körper aus Vitalitätsgründen immer dringend benötigt: Zusätzliche Antioxidantien

Da Antioxidantien lebensnotwendig sind, hat der natürliche Bauplan vorgesorgt – unser Körper produziert Oxidationshemmer wie das Coenzym Q10 oder die Enzyme Glutathionperoxidase, Superoxiddismutase und Katalase selbst. Leider fällt die Produktion nicht nur spärlich aus, der Bauplan ist auch schon sehr alt und nicht für heutige Belastungen (Schadstoffe, industrielle Nahrungsmittel etc.) konzipiert. Insofern ist der Organismus auf die Zufuhr von Radikalenfängern wie Vitamin A, C und E sowie Beta-Carotin, Cystein, Epigallokatechin-3-Gallat und sekundäre Pflanzenstoffe angewiesen. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass nicht nur die Erzeugung körpereigener Antioxidantien größere Mengen der Spurenelemente Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink voraussetzt, sondern paradoxerweise die Fähigkeit zur Antioxidantien-Herstellung bei steigendem Bedarf im Alter abnimmt.

Antioxidantien wirken oxidativem Stress und damit Alterungsprozessen, Zellschäden und Krankheiten entgegen

Antioxidantien neutralisieren freie Radikale, indem sie diesen ein Elektron schenken. Da bei diesem Vorgang die Oxidationshemmer ihre Potenz verbrauchen, ist für steten Nachschub zu sorgen – die Kompensation freier Radikaler mit Antioxidantien ist eine Voraussetzung für Gesundheit. Sind die Antioxidantien den reaktiven Sauerstoffradikalen zahlenmäßig unterlegen, wird die Zelle in ihren Reparatur- und Entgiftungsleistungen überfordert und gerät in oxidativen Stress. Gewöhnliche Aufgaben der Gesunderhaltung können nicht mehr durchgeführt werden. Deshalb ist es ratsam, den persönlichen Antioxidantien-Pool immer gefüllt zu halten.

Den Ernährungsplan und damit die Vitalfunktionen optimieren

Umwelteinflüsse, Lebensweise und Ernährungsgewohnheiten sind Faktoren, die über das natürliche Maß hinaus wesentlich zur Produktion freier Radikale beitragen. Daher ist eine biologische Mobilmachung mit Antioxidantien nötig, um sich wirksam gegen die Zellschädlinge zu schützen – die Menge der vom Körper produzierten Oxidationshemmer genügt nicht. Für wehrhaften Nachschub sorgen clever zusammengestellte Nahrungsmittel. Eine umfassende Versorgung mit Antioxidantien aus beispielsweise Beeren, Datteln, Grünem Tee, Kohl, Roten Trauben, Tomaten, Vollreis und Zitrusfrüchten kann allerdings relativ aufwändig und unter Umständen für individuelle Bedürfnisse nicht ausreichend sein. Dann stellen Nahrungsergänzungen auf natürlicher Basis eine clevere Alternative dar.

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